Hamburg Airport – Vorübergehend mehr Flüge über die Innenstadt

Start- und Landebahn 05/23 wartungsbedingt zwei Wochen gesperrt. Vorübergehend mehr Flüge über die Innenstadt / Hamburg Airport bietet WhatsApp-Service für Anwohnerinnen und Anwohner.

Flughafen Hamburg
Copyright: Michael Penner

Der Hamburg Airport führt auch in diesem Jahr die notwendigen, jährlich wiederkehrenden Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an seinen Start- und Landebahnen durch. Dafür wird die Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) von Donnerstag, 24. Mai 2018 (6 Uhr) bis einschließlich Mittwoch, 6. Juni 2018 (23 Uhr), außer Betrieb genommen. Während dieser Zeit wickelt der Hamburger Flughafen den gesamten Flugbetrieb über die Piste 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) ab. Dadurch wird es vorübergehend zu mehr Flügen über die Innenstadt kommen.

Unter anderem gehören zu den Arbeiten die Beseitigung von Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten, Beton- und Asphaltarbeiten, das Spülen der Sielleitungen, Erneuerung der Markierung sowie der Austausch und die Instandhaltung der Startbahnbefeuerung. Umgekehrt ist es geplant, die Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) voraussichtlich vom 22. August bis einschließlich 5. September 2018 zu warten – dementsprechend werden die Flüge in diesem Zeitraum über die Piste 05/23 (Niendorf/Langenhorn) erfolgen.

Die jährlichen Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sind notwendig, um einen sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten. Um die Auswirkungen für die Flughafen-Nachbarn so gering wie möglich zu halten, bündelt Hamburg Airport die Arbeiten in zwei Wochen pro Bahn. „Bei der Wahl der Sperrzeiträume achten wir insbesondere darauf, dass die Pistensperrungen nicht in der Ferien- oder Hauptreisezeit liegen, denn gerade dann werden beide Start- und Landebahnen für einen sicheren und zügigen Flugverkehr benötigt. Darüber hinaus sind viele Instandhaltungsarbeiten nur bei trockener und warmer Witterung möglich“, erklärt David Liebert, Bereichsleiter Real Estate Management am Flughafen Hamburg. „Den Wartungstermin der Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) haben wir in diesem Jahr ganz bewusst in die fünfte Bauphase der grundhaften Vorfeld-Erneuerung gelegt, um diesen Zeitraum auch für Bauarbeiten in Pistennähe, die während der Bauphase notwendig sind, nutzen zu können. Dadurch reduzieren wir die Einschränkungen auf ein Minimum.“

Während der Wartung und Instandhaltung der Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) wird es zeitweise zu mehr Flügen über die Innenstadt kommen. Über diese Richtung sind im gesamten Jahr 2017 lediglich drei Prozent aller Flüge abgewickelt worden, dieser Durchschnittwert wird sich aufgrund der Bauarbeiten vorübergehend spürbar erhöhen.

Mit dem WhatsApp-Service keine Wartungstermine mehr verpassen

Um die Flughafen-Nachbarn und andere Interessierte über die Termine der jährlichen Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen an den Start- und Landebahnen auf dem Laufenden zu halten, hat Hamburg Airport einen WhatsApp-Service eingerichtet. Nach einmaliger Anmeldung erhalten Abonnenten alle Termine und Informationen rund um die Pistensperrungen direkt auf ihr Smartphone. So könnt Ihr die Sperrungstermine rechtzeitig einplanen. Alle Informationen rund um die Bahnsperrungen und den WhatsApp-Service sind auf der Flughafen-Website abrufbar: http://www.hamburg-airport.de/de/Instandhaltung_Pisten.php.

Hamburg Airport bittet um Verständnis für die Maßnahmen und die daraus resultierende, vorübergehende Nutzungsänderung der Start- und Landebahnen.

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Hamburg räumt auf! Stadtreinigung Hamburg startet beliebte Aktion

Jetzt geht’s los: Meldet Euch an für „Hamburg räumt auf!“

Nach dem Rekordjahr 2017 liegt die Messlatte hoch. Können die Hamburger Bürgerinnen und Bürger noch einmal einen draufsetzen? Vom 19. März bis zum 28. März heißt es wieder „Hamburg räumt auf“. Auf jeden Fall wird unsere Stadt wieder vom Winterschmuddel befreit in der Frühjahrssonne glänzen!

Die Stadtreinigung Hamburg übernimmt ab 2018 auch die Aufgabe der regelmäßigen Reinigung von öffentlichen Parks und Grünanlagen. Gleichzeitig wird auch die Reinigung der Fahrbahnen, Verkehrsinseln und des Straßenbegleitgrüns durch die Stadtreinigung Hamburg intensiviert. Trotzdem gibt es Bereiche in Hamburg, wie zum Beispiel Schulhöfe, Sportanlagen, Gewässer, Uferbereiche, Gräben oder Naturschutzgebiete, die nicht in den Aufgabenbereich der Stadtreinigung fallen und wo sich übers Jahr Müll und Unrat angesammelt haben. Besonders hier sind auch 2018 wieder alle Hamburgerinnen und Hamburger aufgerufen, im Rahmen von „Hamburg räumt auf“ anzupacken und den Müll einzusammeln.

Jeder, der fleißig mithilft, hat wieder die Chance, einen der zahlreichen, von Hamburger Unternehmen gestifteten Preise zu gewinnen. Alles, was Ihr für eure Teilnahme wissen müsst, erfahrt Ihr auf der Seite „Die Aktion“.

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Wohin mit dem Weihnachtsbaum?

ZWEI FESTE ABHOLTERMINE FÜR JEDEN STADTTEIL:

Schmucklos, nadellos, trostlos: Gestern noch der Mittelpunkt des Festes, soll der Weihnachtsbaum verschwinden. Für Eilige: Weihnachtsbäume aus Privathaushalten nimmt die Stadtreinigung Hamburg (SRH) auf ihren Recyclinghöfen kostenfrei an. Für alle, die den Baum noch etwas genießen wollen: Am Montag, dem 8. Januar 2018 beginnt die Weihnachtsbaumsammlung der Stadtreinigung Hamburg (SRH). In jedem Stadtteil gibt es in der zweiten und dritten Januarwoche je einen festen Abholtermin, der sich von Stadtteil zu Stadtteil unterscheidet. Die Termine können online auf www.stadtreinigung.hamburg nachgelesen oder telefonisch bei der SRH unter 25760 nachgefragt werden. Der Online-Abfuhrkalender der SRH erinnert per Mail an den Sammeltermin.

Die SRH nimmt die ausgedienten Weihnachtsbäume aus privaten Haushalten gebührenfrei mit, wenn die Bäume nicht länger als 2,50 Meter und restlos abgeschmückt sind. Auch Tannenbaumständer aus Holz müssen vor der Bereitstellung am Straßenrand entfernt und in der schwarzen Restmülltonne entsorgt werden. Die Bäume müssen am Straßenrand so zur Abholung bereitgestellt werden, dass von ihnen keine Verkehrsgefährdung oder -behinderung ausgeht. Auf den Recyclinghöfen werden die ausgedienten Weihnachtsbäume aus Hamburger Privathaushalten gebührenfrei angenommen.

Die SRH rechnet mit etwa 200.000 eingesammelten Weihnachtsbäumen. Die von der SRH in Sondertouren eingesammelten Weihnachtsbäume werden geschreddert und als Strukturmaterial für die Kompostierung im Biogas- und Kompostwerk Bützberg und als Feuerungsmaterial in Biomassewerken genutzt.

Adventskränze enthalten auch Draht, Styropor oder andere Kunststoffe. Sie können deshalb nicht kompostiert werden. Adventskränze müssen über die schwarze Restmülltonne entsorgt werden. Bei der Weihnachtbaumsammlung werden Adventskränze deshalb nicht eingesammelt.

Dies sind die Abholtermine pro Stadtteil:

Stadtgebiet
Datum 1
Datum 2
Allermöhe
10.01.
17.01.
Alsterdorf
08.01.
15.01.
Altengamme
10.01.
17.01.
Altenwerder
10.01.
17.01.
Altona-Altstadt
11.01.
18.01.
Altona-Nord
11.01.
18.01.
Bahrenfeld
12.01.
19.01.
Barmbek-Nord
12.01.
19.01.
Barmbek-Süd
09.01.
16.01.
Bergedorf
11.01.
18.01.
Bergstedt
11.01.
18.01.
Billbrook
10.01.
17.01.
Billstedt
10.01.
17.01.
Billwerder
09.01.
16.01.
Blankenese
10.01.
17.01.
Borgfelde
08.01.
15.01.
Bramfeld
12.01.
19.01.
Cranz
08.01.
15.01.
Curslack
10.01.
17.01.
Dulsberg
12.01.
19.01.
Duvenstedt
09.01.
16.01.
Eidelstedt
12.01.
19.01.
Eilbek
08.01.
15.01.
Eimsbüttel
11.01.
18.01.
Eißendorf
10.01.
17.01.
Eppendorf
08.01.
15.01.
Farmsen-Berne
09.01.
16.01.
Finkenwerder
11.01.
18.01.
Francop
08.01.
15.01.
Fuhlsbüttel
11.01.
18.01.
Groß Borstel
08.01.
15.01.
Groß Flottbek
11.01.
18.01.
Gut Moor
11.01.
18.01.
HafenCity
08.01.
15.01.
Hamburg-Altstadt
08.01.
15.01.
Hamm-Nord
08.01.
15.01.
Hamm-Mitte
08.01.
15.01.
Hamm-Süd
08.01.
15.01.
Hammerbrook
08.01.
15.01.
Harburg
12.01.
19.01.
Harvestehude
08.01.
15.01.
Hausbruch
11.01.
18.01.
Heimfeld
10.01.
17.01.
Hoheluft-Ost
08.01.
15.01.
Hoheluft-West
08.01.
15.01.
Hohenfelde
11.01.
18.01.
Horn
09.01.
16.01.
Hummelsbüttel
08.01.
15.01.
Iserbrook
10.01.
17.01.
Jenfeld
10.01.
17.01.
Kirchwerder
12.01.
19.01.
Kleiner Grasbrook
10.01.
17.01.
Steinwerder
10.01.
17.01.
Langenbek
12.01.
19.01.
Langenhorn
11.01.
18.01.
Lemsahl-Mellingstedt
09.01.
16.01.
Lohbrügge
08.01.
15.01.
Lokstedt
09.01.
16.01.
Lurup
10.01.
17.01.
Marienthal
08.01.
15.01.
Marmstorf
08.01.
15.01.
Moorburg
11.01.
18.01.
Moorfleet
10.01.
17.01.
Neuallermöhe
09.01.
16.01.
Neuenfelde
08.01.
15.01.
Neuengamme
10.01.
17.01.
Neugraben-Fischbek
08.01.
15.01.
Neuland
11.01.
18.01.
Neustadt
08.01.
15.01.
Niendorf
09.01.
16.01.
Nienstedten
10.01.
17.01.
Ochsenwerder
12.01.
19.01.
Ohlsdorf
11.01.
18.01.
Osdorf
12.01.
19.01.
Othmarschen
11.01.
18.01.
Ottensen
11.01.
18.01.
Poppenbüttel
08.01.
15.01.
Rahlstedt
10.01.
17.01.
Reitbrook
12.01.
19.01.
Rissen
10.01.
17.01.
Rönneburg
12.01.
19.01.
Rothenburgsort
10.01.
17.01.
Rotherbaum
08.01.
15.01.
Sasel
09.01.
16.01.
Schnelsen
09.01.
16.01.
Sinstorf
12.01.
19.01.
Spadenland
10.01.
17.01.
St. Georg
08.01.
15.01.
St. Pauli
08.01.
15.01.
Steilshoop
12.01.
19.01.
Stellingen
12.01.
19.01.
Sternschanze
08.01.
15.01.
Sülldorf
10.01.
17.01.
Tatenberg
12.01.
19.01.
Tonndorf
09.01.
16.01.
Uhlenhorst
11.01.
18.01.
Veddel
11.01.
18.01.
Volksdorf
12.01.
19.01.
Waltershof
10.01.
17.01.
Wandsbek
08.01.
15.01.
Wellingsbüttel
11.01.
18.01.
Wilhelmsburg
09.01.
16.01.
Wilstorf
12.01.
19.01.
Winterhude
11.01.
18.01.
Wohldorf-Ohlstedt
12.01.
19.01.

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Wechsel auf Winterreifen 2017

Mit dem Monat Oktober beginnt die richtige Zeit, um von Sommerreifen auf Winterreifen zu wechseln.

Laut der sogenannten „O-bis-O-Regel“ sollen ungefähr im Oktober die Winterreifen aufgezogen werden.
Wer den Wechsel bisher nicht vollzogen hat und nicht mit Ganzjahres- oder Allwetterreifen fährt, sollte spätestens jetzt die Reifen wechseln. Die O-bis-O-Regel bedeutet, dass die Winterreifen von Oktober bis Ostern genutzt werden sollen. Eine gesetzliche Regelung für einen bestimmten Zeitpunkt zum Reifenwechsel gibt es allerdings nicht und natürlich sollten stets die aktuellen Wetterverhältnisse beachtet werden. Gerade bei einem sehr frühen Osterfest sollte man die Winterreifen noch etwas länger aufgezogen lassen und sich nicht zu streng nach der O-bis-O-Regel richten.

Wer bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte oder ähnlichen winterlichen Verhältnissen mit dem Auto fährt, ist allerdings durchaus per Gesetz zum Anlegen von Winterreifen oder Alljahresreifen verpflichtet und darf keine Sommerreifen nutzen.

Alle vom Fachhandel verkauften Winter- und Ganzjahresreifen, die über eine „M+S-Kennzeichnung“ verfügen, entsprechen dieser Gesetzesverordnung. Sommerreifen haben im Winter wesentlich schlechtere Fahreigenschaften und bergen daher ein höheres Sicherheitsrisiko für Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer. Für Lkw sowie Busse sind Winterreifen nur für die Antriebsachsen vorgeschrieben. Forstund landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge sind von der Winterreifenpflicht und damit vom Winterreifenwechesel ausgenommen.

Schnee und Glatteis treten oft unerwartet auf und können im Herbst auch nach einem milden Tag am nächsten Morgen für eine Überraschung sorgen. Entsprechend sollte mit dem Wechsel auf Winterreifen nicht allzu lange gewartet werden – insbesondere, wenn das Auto unabdingbar ist. Ein früher Umstieg bereits Anfang Oktober lohnt sich auch hinsichtlich kürzerer Wartezeiten bei Händlern und Werkstätten. Wer die Reifen selbst wechselt, sollte auf die vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern achten, die nicht unterschritten werden darf. Wer keine – wie vom Gesetz vorgeschriebenen – Winter- oder Allwetterreifen nutzt und damit bei winterlichen Verhältnissen erwischt wird, dem drohen ein Bußgeld und möglicherweise Punkte im Fahreignungsregister.

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Stadtreinigung Hamburg im Interview

Jetzt beginnt wieder die Zeit, in der Bäume und Hecken zunehmend ihre bunten Blätter verlieren und damit kommt auch die Zeit in der sich das Laub auf Straßen und Wegen sammelt. Aber das schöne Herbstlaub macht auch Arbeit.

Herbstlicher Hochbetrieb: 12.000 bis 15.000 Tonnen Laub werden jeden Herbst in Hamburg von der Stadtreinigung Hamburg beseitigt. Aber Achtung: Nicht überall ist die Stadtreinigung für die Beseitigung des Laubes verantwortlich! Hier gilt: Straßen und öffentliche Wege, die ohnehin gegen Gebühr reinigen, sind auch beim Laub  Sache der Stadtreinigung. Ist die Gehwegreinigung Aufgabe des Anliegers, ist er auch für die Laubbeseitigung zuständig.
(Foto Quelle: SRH)
Von Mitte Oktober bis Dezember 2017 findet die Einsammlung der gebührenpflichtigen Laubsäcke statt. In jedem Stadtteil gibt es fünf feste Abholtermine für Laubsäcke, die sich von Stadtteil zu Stadtteil unterscheiden. Eine Liste der Termine findet Ihr unten. Der Laubsack fasst 100 Liter und ist ab September auf allen Recyclinghöfen und bei der mobilen Problemstoffsammlung für 1,00 Euro pro Stück erhältlich, in vielen Drogeriemärkten (z. B. Budnikowsky) ab Oktober. Die ausschließlich mit Laub gefüllten gebührenpflichtigen Laubsäcke der SRH können also zu festen Terminen an den Fahrbahnrand zur Abholung gestellt werden. Unvorhersehbare Nachtfröste, Stürme und Starkregen beschleunigen den Laubfall. Die Stadtreinigung Hamburg bittet deshalb um Verständnis, wenn sie unter diesen Umständen aus Kapazitätsgründen bereitgestellte Laubsäcke erst ein paar Tage später abholen kann als in der Tabelle angegeben.

Alle Hamburger Recyclinghöfe nehmen pro Anlieferung bis zu einem Kubikmeter Laub gebührenfrei an, der angefangene zweite und dritte Kubikmeter kostet je 1,00 Euro Gebühr.

Praktisch und besonders günstig für kleine Mengen Laub ist die grüne Biotonne, die es schon für 1,72 Euro pro Monat gibt (80 Liter Volumen, 14-tägliche Leerung).

Besonders umweltfreundlich ist das Kompostieren von Laub vor Ort. Im eigenen Garten erzeugter Kompost schließt den biologischen Nährstoffkreislauf und verbessert die Bodenqualität nachhaltig. Laubhaufen im Garten sind außerdem für Igel und andere Nützlinge wichtige Winterquartiere (http://www.igelkomitee-hamburg.de). Auf Rabatten ist Laub ein guter Winterschutz für Stauden und sollte deshalb dort liegen bleiben.

„Grundsätzlich ist jeder reinigungsverpflichtete Grundstücksbesitzer dafür verantwortlich, das Laub von den an sein Grundstück angrenzenden öffentlichen Wegen beseitigen“, sagt die Stadtreinigung Hamburg.

Wer muss das Laub entfernen?

(Foto Quelle: SRH)

Überall dort, wo die SRH das ganze Jahr über gegen Gebühr den Gehweg reinigt (rund 4.560 Kilometer Fahrbahnreinigungsstrecke pro Woche) und auf rund 5.357 Kilometer Gehwegstrecke pro Woche entfernt sie auch im Herbst das anfallende Laub. Anwohner, die ihren Gehweg selbst reinigen (rund 3.200 Kilometer) und keine Gehwegreinigungsgebühren bezahlen, müssen Laub auf den Gehwegen allerdings auf eigene Kosten entsorgen. Dabei ist es unwichtig, woher das Laub auf den Gehwegen stammt: Auch Laub, das von „städtischen“ Bäumen auf den Gehweg fällt, müssen die reinigungsverpflichteten Anwohner zusammenfegen und entsorgen. Dort, wo die Stadtreinigung die Gehwege gegen Gebühr reinigt, sammelt und entsorgt sie auch das Laub.

Wichtiger Hinweis: Laub aus Gärten und von Gehwegen darf nicht ordnungswidrig am Fahrbahnrand oder im Rinnstein abgelagert werden. Es drohen Überschwemmungen durch verstopfte Sieleinläufe (Gullys). Darauf weist auch das Unternehmen Hamburg Wasser auf seiner Website hin. Auch das Ablagern in Gräben kann zu Überschwemmungen führen.

Schädlinge im Laub
Die Kastanien-Miniermotte (Cameraria ohridella) löst die „Kastanienkrankheit“ aus, die vor allem bei der weißblühenden Rosskastanie ein frühzeitiges Abwerfen der Blätter verursacht. Ursache der sogenannten Blattbräune ist der Bräunepilz (Guignardia aesculi). Auch dieser ist in Hamburg verbreitet. Kastanienlaub, das von einem der beiden Schadorganismen befallen wurde, sollte nicht vor Ort kompostiert, sondern über den gebührenpflichtigen Laubsack, die grüne Bio-, die schwarze Restmülltonne oder den weißen Sack der Stadtreinigung entsorgt werden. Sonst kann sich der Befall ausbreiten. Ein dritter auffälliger Schädling an Hamburger Straßenbäumen ist die Wollige Napfschildlaus (Pulvinaria regalis), die vor allem die Stämme und Zweige von Linden und Ahorn mit weißen Eisäcken bedeckt. Dieses Laub kann allerdings bedenkenlos kompostiert werden, da die Eisäcke in der Laubzeit in der Regel leer sind.

Weitere Infos findet Ihr auf der Internetseite der Stadtreinigung Hamburg

 

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Bundestagswahl 2017 – Infos zur Briefwahl

Am 24. September 2017 ist Bundestagswahl – rund als 61,5 Millionen wahlberechtigte Bundesbürger dürfen ihr Kreuz setzen.

Wer es aus zeitlichen, gesundheitlichen oder sonstigen Gründen nicht ins Wahllokal schafft, kann seine Stimme auch per Briefwahl abgeben.

Wieso gibt es die Briefwahl?

Die Briefwahl wurde in Deutschland 1957 eingeführt, damit auch kranke, alte und behinderte Bürger die Möglichkeit haben, an der Wahl teilzunehmen.

Auch wer nicht persönlich an die Urne gehen möchte oder im Ausland lebt, kann die Wahlunterlagen per Post anfordern. Seit 2009 muss der Bürger für den Antrag zur Briefwahl keinen wichtigen Grund mehr nennen. Der Gesetzgeber erhoffte sich davon auch eine höhere Wahlbeteiligung.

Der Anteil der Briefwähler ist besonders seit der Wiedervereinigung stetig gestiegen. Bei der letzten Bundestagswahl entschied sich jeder vierte Wähler (24%) für die Briefwahl. 1990 war es nur jeder Zehnte (9,4%).

Welche Unterlagen brauche ich und wo erhalte ich sie?

Wer in einem Wählerverzeichnis als Wahlberechtigter eingetragen ist, kann bei der kommunalen Behörde seines Wohnorts den Antrag auf Erteilung eines Wahlscheins stellen und Briefwahlunterlagen anfordern.

Die abgegebenen Stimmen werden bis zur Auszählung der Wahl in einer versiegelten Urne aufbewahrt. Es ist aber auch möglich, zu Hause zu wählen und die Unterlagen anschließend per Post zurückzuschicken.

Wie funktioniert die Briefwahl?

Wenn die Unterlagen im Briefkasten liegen, kann es losgehen. Bei der Bundestagswahl hat jeder Wähler zwei Stimmen: Auf der linken Seite des Stimmzettels wird mit der Erststimme ein Direktkandidat aus dem Wahlkreis gewählt.

Rechts kreuzt man mit der Zweitstimme die Landesliste einer Partei an und bestimmt so das Kräfteverhältnis der Parteien im Bundestag.

Wichtig ist, dass Sie den Stimmzettel persönlich ausfüllen und sich bei Ihrer Wahlentscheidung von niemandem bedrängen lassen.

Nach erfolgter Wahl kommt der Stimmzettel in den blauen Umschlag. Danach unbedingt die eidesstattliche Erklärung auf dem Wahlschein unterschreiben (Ort und Datum nicht vergessen!), da Ihre Stimme sonst nicht gezählt wird.

Blauer Umschlag und Wahlschein kommen in den roten Wahlbriefumschlag. Innerhalb Deutschlands kann er portofrei aufgegeben werden, im Ausland ist eine Briefmarke nötig. Sie können den Umschlag auch persönlich bei der auf der Vorderseite vermerkten Adresse abgeben.

Bis wann muss ich die Unterlagen einreichen?

Der Bundeswahlleiter weist darauf hin, dass Wahlbriefe spätestens am Wahlsonntag um 18 Uhr vorliegen müssen, weil dann die Auszählung der Stimmen beginnt.

Um ganz sicher zu gehen, dass der Umschlag rechtzeitig ankommt, sollten Sie den Wahlbrief spätestens drei Werktage vor dem Wahltag absenden.

Achtung: Briefe aus dem Ausland könnten noch länger brauchen! Entscheidend ist außerdem, dass die Unterlagen korrekt ausgefüllt sind. Ein nicht unterschriebener Wahlschein oder nicht zugeklebte Umschläge machen die Stimme ungültig, sie wird dann nicht gezählt.

 

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Radrennen „Cyclassics“ am 20.08. in Hamburg

Europas größtes Radrennen wird am 20. August erneut für Gänsehautstimmung in Hamburg sorgen.

(Foto-Quelle: WITTERS)

Diese Veranstaltung bringt im wahrsten Sinne des Wortes etwas ins Rollen: Bei den EuroEyes Cyclassics am Sonntag gehen wieder Radprofis und Freizeitradler auf die Strecke.

Neue Strecken für 2017

Es ist bereits die 22. Auflage des Hamburger Radrennens, das damit so langsam zu einem Klassiker wird. Neu sind in diesem Jahr die Streckenlängen: Wurden bisher 55, 100 und 155 Kilometer gefahren, werden die Routen für 2017 verlängert. Nun geht es über 60, 120 und 180 Kilometer durch Hamburg und die Metropolregion. Gemeinsam haben die drei Strecken, dass sie allesamt komplett für den Autoverkehr gesperrt sind und zudem alle in der Hamburger City auf der Mönckebergstraße enden. Und: Alle Hobby-Rennen beginnen um 7.45 Uhr.

Nach den Jedermann-Rennen gehen auch wieder die Profis auf die Strecke. Die ambitionierten Hobby-Radler bereiten also quasi den Asphalt für die Weltelite vor. Das Rennen der Profis, zu dem wieder etliche Fahrer aus der Weltspitze erwartet werden, geht über eine Distanz von 240 Kilometern und endet ebenfalls auf der Mönckebergstraße – ein tolles Ambiente für einen spannenden Schlussspurt.

Dort wird das Hamburger Radsport-Wochenende bereits einen Tag zuvor mit dem Rad Race Battle eröffnet. Auf Hamburgs beliebtester Einkaufsmeile duellieren sich Hobby-Radler auf einer 200 Meter langen Strecke.

Die Hobby-Routen

Cyclassics 60
Die Herausforderung für alle Hobby-Fahrer. Die Westschleife der Cyclassics ist weitestgehend flach, beinhaltet aber auch den Anstieg auf dem Kösterberg in Blankenese mit einer maximalen Steigung von sieben Prozent. Oben angekommen, geht es über die Elbchaussee vorbei an Teufelsbrück in Richtung Innenstadt. Dabei geht es auch über die Reeperbahn,von woes nur noch wenige Kilometer bis zum Ziel sind.

Cyclassics 120
Die 120er-Strecke ist für die ambitionierten Hobby-Fahrer und führt die Teilnehmer in Hamburgs Süden. Nach dem Start geht es zunächst zum Freihafen und weiter gen Niedersachsen. Highlight ist dabei die Überquerung der Köhlbrandbrücke mit dem Blick auf den Hafen. Es folgt eine große Schleife durch Niedersachsen und schließlich geht es über Harburg zurück in die Hamburger City.

Cyclassics 180
Die Königsdisziplin der Cyclassics bietet das volle Programm: Erst gilt es, die Strecke der Cyclassics 60 zu bewältigen, dann folgt die Strecke der Cyclassics 120 – bis im Ziel an der Mönckebergstraße knapp 180 Kilometer erreicht sind. Erlaubt ist die Teilnahme auf dieser Strecke nur mit einem Rennrad. Die Cyclassics 180 bieten unvergleichlichen Renncharakter und sind für Konditionsfreunde die ultimative Herausforderung. Die Teilnehmerzahl ist bei den Cyclassics 180 auf 4.000 beschränkt.

Alle Streckenpläne unter: EuroEyes Cyclassics Strecken

Startplätze

Startplätze sind zu den folgenden Zeiten bei der Akkreditierung am Valentinskamp 89 – 90 in 20354 Hamburg erhältlich:
Donnerstag, 17. August 2017: 11.30 bis 19.00 Uhr
Freitag, 18. August 2017: 11.30 bis 19.00 Uhr
Freitag, 19. August 2017: 10.30 bis 19.00 Uhr

Das Profirennen

Der Profilauf bei den EuroEyes Cyclassics in Hamburg ist seit 2005 fester Bestandteil der UCI World Tour, die in diesem Jahr insgesamt 37 Radrennen auf vier Kontinenten besteht, darunter auch die dreiwöchigen Rundfahrten Tour de France und La Vuelta in Spanien. Start zum 220 Kilometer langen Rennen ist um 11.25 Uhr am Speersort. Die schnellsten Fahrer werde gegen 15.15 Uhr im Zieleinlauf auf der Mönckebergstraße erwartet.

Weltelite am Start

18 Profiteams der UCI sind kommen nach Hamburg. In diesem Jahr dabei ist André Greipel vom Team Lotto Soudal. Greipel gewann insgesamt 12 Tor de France-Etappen. Außerdem am Start: der Deutsch-Australier Heinrich Häussler vom Team Bahrain-Merida.Häussler hatt in diesem Jahr zwei schwere Knieverletzungen und fiel Monate lange aus. Nun hofft er auf ein Comeback und die Fortsetzung seiner Karriere. Häussler ist australischer Straßenmeister 2015.

Die Liste der Sieger des Hamburger Radrennens enthält viele prominente Namen: Jan Ullrich, Erik Zabel, RobbieMcEwen, John Degenkolb oder André Greipel. Vor allem die deutschen Fahrer können in der Hansestadt immer wieder glänzen. Im Jahr 1998 erhielten die Cyclassics Weltcup-Status und seit 2005 gehört das Hamburger Radrennen zur UCI World Tour, die Königsklasse des Radsports, und zählt damit zu den bedeutendsten Ein-Tages-Rennen der Welt.

 

Weitere Informationen unter: EuroEyes Cyclassics

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Sommerferien in Hamburg – Der Hamburger Ferienpass 2017 ist da!

Schulsenator Ties Rabe hat die Verteilung des neuen Hamburger Ferienpass gestartet: „Ich freue mich, dass über 300 Veranstalter mehr als 10.000 interessante und vielfältige Angebote für Hamburgs Kinder und Jugendliche machen. Der Ferienpass mit der Ferienzeitung bietet für die Sommer- und Herbstferien eine gute Orientierung“.

Wie immer pünktlich vor den Sommerferien erstellt das Jugendinformationszentrum (JIZ) den aktuellen Ferienpass mit der großen Ferienzeitung und dem vielfältigen Programm für die Sommer- und Herbstferien. Der Hamburger Ferienpass wendet sich an Kinder und Jugendliche und bietet all jenen, die ihre Ferien in Hamburg verbringen oder nur kurz verreisen, eine bunte Palette unterschiedlicher Angebote.

Auf 128 Seiten präsentieren Jan und Jette, die beiden Maskottchen des Ferienpasses, wieder viele spannende Ferienaktionen. Ob Kultur, Natur und Umwelt, Spiel, Sport und Abenteuer, Computer und Experimente – Jan und Jette haben für alle unternehmungslustigen Mädchen und Jungen, aber auch für die ganze Familie wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Rund 300 Anbieter mit weit über 600 Veranstaltungen und über 10.000 Terminen unterstützen den Ferienpass in diesem Jahr.  Wie immer sind alle Veranstaltungen vergünstigt oder sogar kostenlos oder ganz exklusiv für den Ferienpass entwickelt worden. Besonders günstige und kostenlose Angebote sind mit einem Sparschwein gekennzeichnet und Veranstaltungen, die in den Herbstferien stattfinden mit einem Herbstblatt. Das kleine handliche Format der Ferienpasszeitung ist gut handhabbar und soll ein ständiger Begleiter während der Ferien sein.

Der Hamburger Ferienpass wird kostenlos abgegeben und erscheint in einer Auflage von 230.000 Exemplaren. Er wird nicht nur in den Schulen verteilt, sondern liegt auch in den Jugendämtern, Kundenzentren, Öffentlichen Bücherhallen, allen Hamburger Filialen von Budnikowsky, allen Filialen der Buchhandlung Heymann sowie im Jugendinformationszentrum zur Mitnahme bereit. Die Ferienpasszeitung bietet einen umfassenden Überblick über Freizeit- und Kulturangebote für Kinder und Jugendliche in und um Hamburg und ist damit auch ein nützliches Adressverzeichnis für das ganze Jahr.

Alle Veranstaltungen sind rabattiert, mit Ausnahme der für den Ferienpass exklusiv entwickelten Programme. Das JIZ achtet sehr auf die Ermäßigungen und verhandelt in einzelnen Fällen die Preise nach. Es achtet auf eine sozial ausgewogene Mischung von kostenlosen, kostengünstigen und kostenintensiven Angeboten. Die kostenintensiven zeichnen sich aus durch mehrtätige, personal- und materialintensive sowie mehrtägiger Angebote.

Auch in diesem Jahr werden Ferienpass-Magazine und Ferienpässe an alle Kinder und Jugendlichen verteilt, die in den zentralen Erstaufnahmeeinrichtungen leben. Hierzu wurde ein kurzes Begleitschreiben verfasst, in dem den Eltern, Kindern und Jugendlichen der Hamburger Ferienpass erklärt wird; das Schreiben wurde in Arabisch, Englisch, Farsi, Kurmandschi  (Kurdisch) und Tigrinja (Eritrea) übersetzt.

Unter www.hamburg.de/ferienpass  wird der Ferienpass ab 1. Juli auch als Online-Ausgabe mit aktuellen Ergänzungen und vielfältigen Suchfunktionen zum Download bereit, ebenso wie die Ferienpasskarte zum Ausschneiden für die Hosentasche unter www.jiz.de/ferienpasskarte.

Jugendinformationszentrum (JIZ)

Das Jugendinformationszentrum versteht sich als Serviceagentur für junge Leute, bietet kostenlose Informationsbroschüren und Adressen zu kinder- und jugendrelevanten Themengebieten wie zum Beispiel Freiwilligendienste, Auslandsaufenthalte, Wohnen, Gesundheit, Umwelt, Reisen, Freizeit, Medien und Kultur.

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Ab Mitte Juli – Sperrung der U BAHN Linie 3

Hochbahn: Umfassende Bauarbeiten auf Linie U3

Zwischen dem 14. Juli und dem 7. September müssen sich Fahrgäste auf der Linie U3 auf Einschränkungen einstellen.

In den Sommerferien hat die Hochbahn eine Menge vor. Auf der über 100 Jahre alten Strecke der Linie U3 wird umfassend modernisiert und gebaut.

So wird das rund 40 Jahre alte Stellwerk Barmbek komplett erneuert. Gleichzeitig werden auf dem Ostast der U3 fünf Brücken instandgesetzt, an drei U3-Haltestellen der barrierefreie Ausbau vorangetrieben, Sanierungsarbeiten an drei weiteren Haltestellen durchgeführt sowie Schienen, Schwellen und Weichen ausgetauscht.

Modernere Technik

Das Stellwerk Barmbek, über das der U-Bahn-Betrieb auf der U3 zwischen Hamburger Straße und Kellinghusenstraße (inklusive der Strecke bis Wandsbek- Gartenstadt) gesteuert wird, muss komplett ausgetauscht werden. Dabei ersetzt modernste Rechnertechnik die rund 40 Jahre alte Relais-Technik.

Auch die signaltechnischen Anlagen auf insgesamt sieben Haltestellen (Barmbek, Saarlandstraße, Borgweg, Sierichstraße, Habichtstraße, Dehnhaide und Hamburger Straße) werden in diesem Projekt ausgetauscht. Im Zuge der Neuausrüstung läuft zudem der Anschluss an die Betriebszentrale in der Steinstraße und damit der erfolgreiche Abschluss des Projekts „Zentrale Betriebssteuerung“. Damit sind alle Stellwerke des U-Bahn-Netzes an die Betriebszentrale im Hochbahn-Haus angeschlossen und werden zentral gesteuert.

Brücken und Haltestellen

Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten finden an fünf Brücken auf dem Ostast der U3 zwischen den U-Bahn-Haltstellen Barmbek und Mundsburg statt. Auf der Strecke zwischen Barmbek und Berliner Tor werden 2,5 Kilometer Schienen, 1,5 Kilometer Schwellen sowie mehr als ein Kilometer Stromschienen ausgetauscht.

An sechs Punkten auf dem Ostast der U3 stehen die Haltestellen im Mittelpunkt: Mundsburg, Hamburger Straße und Dehnhaide erhalten neue Bahnsteigbeläge. An drei Haltestellen wird die Sperrung genutzt, um die Arbeiten zum barrierefreien Ausbau durchzuführen, die nicht im laufenden Betrieb möglich sind. Die U3-Haltestellen Uhlandstraße, Lübecker Straße und Habichtstraße werden im kommenden Jahr barrierefrei zu erreichen sein.

Busse statt Bahnen sorgen für Mobilität

In der Zeit vom 14. Juli bis 7. September fahren Busse statt Bahnen in den gesperrten Abschnitten der U3. Dabei fahren die Busse im Takt der U-Bahn und halten grundsätzlich an allen Haltestellen der U3 auf dem betreffenden Abschnitt.

Folgende Sperrungen sind notwendig:

14.-30. Juli: U/S Berliner Tor – U/S Barmbek (U3 Ost)

Der Ersatzverkehr mit Bussen fährt auch die Haltestellen Wartenau (U1) sowie Burgstraße (U2/U4) an. Zusätzliche Fahrempfehlung: U3 über Kellinghusenstraße oder S1 ab Barmbek. Am 29. und 30. Juli wird der Ersatzverkehr mit Bussen über U/S Berliner Tor hinaus bis U Rathaus verlängert, da an diesem Wochenende Brückenbauarbeiten der DB im Hauptbahnhof stattfinden.

31. Juli – 27. August: U Mundsburg – U Wandsbek-Gartenstadt (U3 Nordost) 

Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Fahrgäste aus dem Norden sollten ab Wandsbek-Gartenstadt die U1 Richtung Innenstadt nutzen.

23. August – 7. September: U/S Barmbek – U Kellinghusenstraße (U3 Nord)

Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet, der zusätzlich die U1-Haltestelle Hudtwalckerstraße anfährt. Ab dem 28. August fährt tagsüber die U3 wieder, nur von 20 Uhr bis 4 Uhr fahren Busse statt Bahnen. Allerdings muss auch tagsüber mit einer geringfügig längeren Fahrzeit gerechnet werden, da die U-Bahn in diesem Zeitraum „auf Sicht“ fahren.

 

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HVV kündigt seinen dritten Prüfmarathon an

Ohne Fahrkarte unterwegs zu sein, ist nie eine gute Idee. Besonders aber dann nicht, wenn der HVV eine Großkontrolle durchführt. 😜

Am Mittwoch nach Pfingsten sollte man seine Fahrkarte im gesamten HVV-Gebiet auf keinen Fall vergessen: Nach Angaben des Hamburger Verkehrsverbunds wird am 7. Juni der dritte Prüfmarathon durchgeführt. Sieben im HVV organisierte Verkehrsunternehmen kontrollieren in Bussen und Bahnen sowie an etlichen Haltestellen ganztägig die Fahrkarten.

Den Angaben nach entstehen dem Verbund durch das Schwarzfahren jährlich Verluste in Höhe von 20 Millionen Euro. Beim Prüfmarathon im vergangenen Jahr seien insgesamt 12 390 Fahrgäste kontrolliert worden, knapp drei Prozent der Fahrgäste hätten kein gültiges Ticket bei sich gehabt, hieß es. Die meisten Schwarzfahrer gingen den Kontrolleuren am Jungfernstieg (3,7 Prozent) und am ZOB Pinneberg (5,8 Prozent) ins Netz. In Eidelstedt hingegen wurde beim Prüfmarathon 2016 kein einziger Schwarzfahrer angetroffen.

Hört hier das Interview mit der Pressesprecherin Silke Seibel vom HVV:

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