Linien 16, 17 und 37 werden ab September über die Domstraße geführt

Im Zuge des Handlungskonzeptes Innenstadt ist es das Ziel des Senats, die Attraktivität der Hamburger Innenstadt durch eine höhere Aufenthaltsqualität, eine breitere Nutzungsvielfalt, mehr Verkehrsberuhigung und die Verbindung von beliebten Aufenthaltsorten nachhaltig zu erhöhen – bei gleichzeitiger guter Anbindung durch den ÖPNV. Um den Speersort zu entlasten und gleichzeitig neue Bereiche zu erschließen, werden ab dem 1. September die Buslinien 16, 17 und 37 von der Steinstraße in Richtung Willy-Brandt-Straße über die Domstraße geführt. Dafür entstehen in der Domstraße in den kommenden Wochen zwei neue Haltestellenbereiche. Zusätzlich werden beidseitig neue bis zu 3 Meter breite Radfahrstreifen geschaffen, um die Radverkehrsinfrastruktur an der Stelle zu stärken und die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen.

Bild-Quelle: Hochbahn, Pressebild

Für die Umlegung der Linien 16, 17 und 31 in die Domstraße wird eine Bushaltestelle in südlicher Fahrtrichtung gegenüber der bestehenden Haltestelle Speersort (Mönckebergstraße) am Fahrbahnrand eingerichtet. Eine weitere Haltestelle wird in südlicher Fahrtrichtung zwischen Große Reichenstraße und Willy-Brandt-Straße als sogenannte „Kaphaltestelle“ hergestellt. Der Gehweg wird dafür ein Stück weit in Richtung der Fahrbahn verbreitert. In nördlicher Fahrtrichtung wird eine Bushaltestelle zwischen Willy-Brandt-Straße und Große Reichenstraße am Fahrbahnrand entstehen. Alle Bushaltestellen werden im Sinne einer barrierearmen Gestaltung mit taktilen Leitmarkierungen versehen sein.

Für den Radverkehr wird beidseitig ein Radfahrstreifen mit einer Breite von 2,3  bis 3 Metern realisiert. Dort, wo es möglich ist, werden – ähnlich wie in der Steinstraße – gelbe Leitschwellen als Trennelemente zum motorisierten Verkehr vorgesehen, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer: innen zu erhöhen. Im Bereich der Bushaltestellen ermöglicht eine überbreite Sonderfahrspur dem Radverkehr, stehende Busse zu überholen. In den Kreuzungsbereichen werden Aufstelltaschen zum Abbiegen vorgesehen. Für den aus der Schmiedestraße in Richtung Steinstraße links abbiegenden Radverkehr ist darüber hinaus ein Abbiegestreifen vorgesehen.

Bild-Quelle: Hochbahn, Pressebild

In der Domstraße wird ein Fahrstreifen für den Kfz-Verkehr in südlicher Fahrtrichtung aufgehoben. In nördlicher Richtung werden zwei Fahrstreifen erhalten. Einer davon wird nach der Umgestaltung im Sinne der Förderung des Öffentlichen Nahverkehrs dem Linienverkehr vorbehalten sein (Bus-Sonderfahrstreifen).

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) wird den Umbau der Domstraße ab dem 9. August beginnen, er soll bis zum 29. August 2021 abgeschlossen sein. Die Domstraße bleibt während des gesamten Zeitraumes grundsätzlich für alle Verkehrsteilnehmenden nutzbar. Kurzfristig kann es während der Markierungsarbeiten zu Einschränkungen und Verzögerungen kommen. Während der Arbeiten im Kreuzungsbereich Domstraße/Große Reichenstraße wird die Domstraße für die Dauer von maximal einem Tag nicht von der Großen Reichenstraße aus anfahrbar sein, eine entsprechende Hinweisbeschilderung wird rechtzeitig angebracht. Zudem wird auf der westlichen Straßenseite zwischen Große Reichenstraße und Willy-Brandt-Straße eine Baustelle zur Realisierung der geplanten Bushaltestelle eingerichtet.

Ab Ende August startet zudem eine Befragung der Nutzerinnen und Nutzer sowie der Stakeholder vor Ort zu den neuen Busführungen im Bereich der Mönckebergstraße, der Steinstraße sowie des Kontorhausviertels.


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