Weihnachtsmärkte – das bedeutet heißen Glühwein schlürfen, bei Jingle Bells und Lichterglanz zwischen bunten Buden bummeln und gebrannte Mandeln knabbern. Jedes Jahr bringen die Märkte in der Adventszeit die Menschen schon Wochen vor Heiligabend in Weihnachtsstimmung.

Auch auf Hamburgs Straßen duftet es dann wieder nach Punsch, Schmalzgebäck und Bratäpfeln. Bereits ab dem 26. November öffnen die ersten Weihnachtsmärkte ihre Pforten – neben den Klassikern gibt es charmante, kleinere Märkte, die einen Besuch Wert sind. Eine kleine Auswahl an Weihnachtsmärkte, haben wir euch zusammen gestellt:

St. Pauli

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Er gilt als „geilster“ Weihnachtsmarkt der Stadt und ist eher sündig als besinnlich: Santa Pauli auf dem Spielbudenplatz, der am 17. November eröffnete. Wie es sich für den Kiez gehört, strippen hier heiße Engel für die Großen und auch einige Verkaufsstände sind garantiert nicht jugendfrei.  (19.11. – 23.12.)

Rathausmarkt

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Er gehört bei Hamburgern und Touristen wohl zu den beliebtesten Märkten in der Adventszeit: Der historische Weihnachtsmarkt direkt vor dem Rathaus. Josef Thöne, der Turmbläser vom Michel, wird den Markt am 21. November um 11 Uhr mit einem Adventslied eröffnen. Wie jedes Jahr wird das fliegende Rentier Rudi samt Weihnachtsmann im Schlitten wieder für leuchtende Kinderaugen sorgen. Erwachsene können sich auf einen Bummel durch die Themengassen freuen, in der Händler etwa Holzschnitzereien und Nürnberger Lebkuchen anbieten. (27.11. – 23.12.)

Spitalerstraße

Der Weihnachtsmarkt Spitalerstraße versteht es, Tradition und Moderne miteinander zu verbinden. Die Verkaufsbuden sind in hanseatischer Backsteinoptik gehalten, aber mit moderner Lichttechnik illuminiert. Auf dem Markt in der City finden die Besucher so ziemliches alles, was zu einem Weihnachtsmarkt gehört. Es duftet nach Maronen, Bratwurst, Zimtsternen und anderen Leckereien, und das Kaufangebot reicht von weihnachtlicher Floristik über Glaskunst bis hin zu Mützen, Schmuck und Holzspielzeug. (26.11. – 29.12.)

Jungfernstieg

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Weiße Zelte statt Holzhütten und ein silber-goldenes Lichterspiel: Der Weihnachtsmarkt direkt an der Binnenalster trägt wohl zurecht den Namen Weißerzauber. Neben vielen Ständen mit Kunsthandwerk, wärmenden Accessoires, Spielzeug und Schmuck ist ein Höhepunkt des Marktes sicher das historische Riesenrad von 1926, das einen herrlichen Blick auf die glitzernde Alstertanne bietet. (26.11. – 30.12.)

St. Georg

Der Winter-Pride auf dem Parkplatz Kirchenallee in St. Georg ist der größte schwul-lesbische Weihnachtsmarkt Norddeutschlands. Der Markt richtet sich auch an Weihnachtsmuffel, die keine Lust auf das klassische Jingle-Bells-Gedudel haben. Stattdessen gibt es hier Musik von DJs, Künstlern und Bands, die auf Weihnachtslieder bewusst verzichten. Zudem präsentieren sich zahlreiche Vereine und Gruppen aus der lesbisch-schwulen Gemeinschaft. Und: Beim „Winter Pride“ können Miethütten für den Umtrunk nach Feierabend, die Weihnachtsfeier oder andere private Anlässe gebucht werden. (26.11. – 30.12.)

Osterstraße

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Anderer Aufbau, mehr Musik, mehr Kultur: Den Umbau der Osterstraße hat der Veranstalter zum Anlass genommen, auch dem Weihnachtsmarkt auf dem Fanny-Mendelssohn-Platz ein neues Gesicht zu geben. Unter anderem erwarten die Besucher neue skandinavische Weihnachtshäuser, stimmungsvolle Baumbeleuchtung und ein neues Muggelschlösschen – dahinter verbirgt sich ein Glühweinstand. Kinder können sich natürlich wieder auf das nostalgische Karussell und kostenlose Kutschfahrten freuen. (22.11. – 30.12.)

Eppendorf

Beim Eppendorfer Weihnachtsbummel geht es auch im zehnten Jahr gemütlich zu: Während die Großen an der Punsch-Hütte „Glühwurm“ Apfel-Punsch mit Mandeln genießen, drehen die Kleinen ihre Runden mit dem Karussell oder musizieren mit Hexe Knickebein. Besonders aufregend wird es am 6. Dezember: Dann kommt der Nikolaus. Und immer am Donnerstag öffnet der Weihnachtsengel seine Schatzkiste voller Überraschungen. Am Charity Monday geht ein Teil der Erlöse an den Förderverein Kinderkrebs-Hilfe im UKE. (26.11. – 30.12.)

HafenCity

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Beim Eisvergnügen für Engel und Bengel im Überseeboulevard ist auch dieses Jahr die 240 Quadratmeter große Eislaufbahn der Höhepunkt, auf der Kinder und Jugendliche kostenlos Schlittschuhlaufen und Partien im Eisstockschießen austragen können. Auch Schlittschuhlaufkurse sind möglich. Während die Großen in der Christmas-Lounge entspannen, können die Kleinen sich auch beim Künstlerwettbewerb beteiligen. Ach so, und der Nikolaus kommt natürlich auch vorbei. (26.11. – 30.12.)

Ottensen

 Ein winterliches Dorf mit mehr als 50 Hütten lädt zum Bummeln zwischen dem Bahnhof Altona und dem Spritzenplatz ein. Familiär und Multikulti sind wohl die Begrifflichkeiten, die viele mit dem Stadtteil verbinden – und das spiegelt sich auch beim Ottensener Weihnachtsmarkt wieder. Auch diese Jahr gehört das Puppentheater am Sonntag und das musikalische Mitmach-Theater von Hexe Knickebein zum Markt wie Punsch und Mandeln. Auch die „Zwergenhütte“ – eine Miniatur-Verkaufshütte, in der Kinder bis 12 Jahre Selbstgebasteltes oder -gebackenes ohne Standgebühr verkaufen können – ist wieder mit dabei. Anmeldung beim Mercado unter der Telefonnummer 398 68 40. (26.11. – 23.12.)

Bergedorf

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Der Bergedorfer Wichtelmarkt auf der Wiese direkt vor dem Schloss gilt als ältester Weihnachtsmarkt der Stadt und punktet vor allem mit seiner historischen Kulisse. Die alten Gemäuer Bergedorfs, Weihnachtsmusik, Stände mit Altstadt-Fassaden und die lustigen Wichtel, die hinter den Giebeln hervorluken, bieten ein beschauliches Ambiente. Für warme Füße und angenehmen Duft sorgen wieder Holz-Späne, die auf der gesamten Fläche ausgelegt sind. Klar, dass hier auch verschiedene Kunsthandwerk-Buden nicht fehlen. (26.11. – 30.12.)

Niendorf

Der Weihnachtsmarkt auf dem Tibarg kommt im nordischen Gewand daher. Rustikale Holzhütten, vier echte skandinavische Riesen-Tipis und 200 Tannen verbreiten nordisches Flair in der Fußgängerzone. Im Bastel-Tipi können Kinder Geschenke zu Weihnachten anfertigen oder Plätzchen backen, in der Tipi-Lounge gibt es Feuerzangenbowle für die großen Besucher. Der Markt öffnet am 24 November seine Pforten. (29.11. – 24.12.)

Harburg

Seit mehr als 50 Jahren lockt der Harburger Weihnachtsmarkt vor dem barocken Rathaus die Besucher an. Im Märchenwaldambiente können Groß und Klein ab 17. November auch einem Schmied und einer Baumkugel-Bemalerin bei der Arbeit zuschauen. Puppentheater, Clownerie und Bastelstunden warten auf die Kinder. Jeden Abend um 18 Uhr erklingen übrigens aus den Fenstern des Rathauses Turmbläser – es ist das Zeichen zum Öffnen eines Adventskalendertürchens. Wer es gerne knallen hört, sollte am 28. Dezember das Feuerwerk nicht verpassen. (22.11. – 29.12.)

Weitere Weihnachtsmärkte auf einen Blick findet ihr hier


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