Kino Freitag vom 24. November

Aus dem Nichts

(Bild: Warner)

Thriller von Fatih Akin mit Diane Kruger, die ihre Familie bei einem rechtsextrem motivierten Bombenanschlag verliert – und die Rache selbst in die Hand nimmt.

Kinostart: 24.11.2017, Dauer: 106 Min, Genre: Thriller, FSK: ab 16 Jahren, Produktionsland: Deutschland, Filmverleih: Warner

 

 

 

„Aus dem Nichts“ – Handlung:

Am Nachmittag hat Katja (Diane Kruger) den sechsjährigen Sohn Rocco (Rafael Santana) in das Büro ihres Mannes gebracht. Als sie am Abend zurückkehrt, sind beide tot. Eine Nagelbombe, die vor dem Büro deponiert wurde, hat alles zerfetzt. Weil ihr Mann, der türkischstämmige Nuri Sekerci (Numan Acar) wegen Drogenbesitz im Gefängnis saß, ermittelt die Polizei im Rotlichtmilieu. Dass die Spuren in eine ganz andere Richtung weisen, sehen die Ermittler nicht. Dann gehen ihnen zufällig die wahren Mörder ins Netz.

Hauptverdächtig sind die Neonazi-Eheleute André (Ulrich Brandhoff) und Edda Möller (Hanna Hilsdorf). Doch der Gerichtsprozess entwickelt sich anders als Katja gehofft hatte. Obwohl ihr Anwalt (Denis Moschitto) von einer wasserdichten Beweislage spricht, gelingt es dem Verteidiger Haberbeck (Johannes Krisch), den Prozess zugunsten der Angeklagten zu entscheiden. Gedemütigt und zerstört von der Gerichtsverhandlung sieht Katja keinen Grund mehr, weiterzuleben. Wenn sie ihrem Leben wieder Sinn geben will, muss sie das Gesetz selbst in die Hand nehmen.

„Aus dem Nichts“ – Infos zum Inhalt:

Vor dem Hintergrund der NSU-Morde erzählt Fatih Akin einen meisterhaften Rachethriller, der auf ein provozierendes Ende hinausläuft. Die Parallelen zu der Mordserie von Uwe Mundlos, Uwe Bönhardt und Beate Zschäpe sowie zum anschließenden NSU-Prozess liegen auf der Hand. Die rechtsradikalen Terroristen haben mutmaßlich zehn Menschen ermordet und unter anderem im Jahr 2004 einen Sprengstoff-Anschlag vor einem Friseurladen in Köln verübt. Die Polizei tappte jedoch jahrelang im Dunkeln – weil niemand die Täter im rechten Milieu vermutete.

Für die Recherche zum Film hat Fatih Akin mehrere Gerichtsverhandlungen im NSU-Prozess beobachtet. Zur Premiere in Cannes erklärte Akin: “Der Skandal bestand nicht darin, dass deutsche Neonazis zehn Menschen getötet hatten. Der eigentliche Skandal bestand darin, dass die deutsche Polizei, Gesellschaft und die Medien alle überzeugt waren, dass die Täter Türken oder Kurden sein müssten, dass da irgendeine Mafia hintersteckte.” Diese Frustration sei für ihn wie eine Initialzündung gewesen, das Drehbuch zu “Aus dem Nichts” zu schreiben.

„Aus dem Nichts” – Hintergründe zur Besetzung:

Für den Thriller “Aus dem Nichts” hat Diane Kruger ihre erste Hauptrolle in einer deutschen Produktion übernommen. Kruger, die sonst eher in Hollywood-Filmen wie “Inglourious Basterds” auftritt, wurde für ihre Darstellung bei den Filmfestspielen von Cannes 2017 mit der Goldenen Palme als beste Schauspielerin ausgezeichnet. “Aus dem Nichts” feierte seine Premiere in Cannes, wo der Film den Abschluss des Festivals bildete.

Darüber hinaus kann “Aus dem Nichts” mit einer ganzen Riege hochkarätiger Schauspieler aufwarten. Die Rolle des Anwalts etwa wird von Denis Moschitto (“Wilde Maus“) übernommen, während ihm gegenüber Johannes Krisch (“Finsterworld“) als Verteidiger sitzt. Das Nazi-Ehepaar wiederum wird von Ulrich Brandhoff (“Django – Ein Leben für die Musik“) und Hanna Hilsdorf (“Smile“) übernommen.

Wie im August 2017 bekannt geworden ist, wird “Aus dem Nichts” als deutscher Beitrag ins Rennen um den Auslands-Oscar 2018 gehen. Ob der Film wirklich an der Oscarverleihung teilnimmt, wird sich frühestens im Januar 2018 zeigen.

 (Text-Quelle: https://www.kino.de/film/aus-dem-nichts-2017/)

„Aus dem Nichts“ – Trailer:

 

Battle of the Sexes – Gegen jede Regel

Sportlerdrama mit Emma Stone und Steve Carell über einen berühmten Tennis-Showkampf im Jahr 1973, der als Kampf der Geschlechter in die Geschichte einging.

(Bild: Fox)

Kinostart: 24.11.2017, Dauer: 122 Min, Genre: Komödie, FSK: ab 0 Jahren, Produktionsland: USA, Filmverleih: Fox

„Battle of the Sexes – Gegen jede Regel“ – Film Handlung:

Weil sie glaubt, Frauen sollten denselben Lohn, denselben Respekt wie Männer erhalten, wird die Tennis-Ikone Billie Jean King (Emma Stone) als Rebellin betrachtet. In den 1970er Jahren ist es noch gang und gäbe, dass männliche Sportprofis das Achtfache ihrer weiblichen Pendants verdienen. Billie Jean King kämpft deshalb öffentlich für die Gleichstellung der Frau. Und eckt damit bei Managern und Meinungsmachern an. Als sie von dem alternden Tennis-Macho Bobby Riggs (Steve Carell) zum Kampf der Geschlechter herausgefordert wird, sieht King die Chance, vor der Weltöffentlichkeit ein Zeichen zu setzen.

Am 20. September 1973 stehen sich Riggs und King in Houston gegenüber. Weltweit beobachten rund 90 Millionen Zuschauer das Match, auf das ein Preisgeld von 100.000 Dollar ausgesetzt ist. Doch die beiden Kontrahenten kämpfen nicht nur gegeneinander, sondern auch gegen private Schatten: King fühlt sich zu ihrer Trainerin Marilyn Barnett (Andrea Riseborough) hingezogen, muss die Beziehung jedoch geheim halten. Riggs, inzwischen ein abgehalfterter Ex-Profi, hat gewaltige Schulden und ist bereit, sich völlig zu verkaufen. Auf dem Court entscheidet sich jedoch mehr als nur das Schicksal der beiden.

“Battle of the Sexes – Gegen jede Regel” – Besetzung:

Verantwortlich für die Inszenierung von “Battle of the Sexes” sind die beiden Filmemacher Jonathan Dayton und Valerie Faris (“Ruby Sparks – Meine fabelhafte Freundin“), die bereits mit dem gefeierten Drama “Little Miss Sunshine” bewiesen haben, dass sie die richtige Mischung aus Humor und Tragödie auf die große Leinwand bringen können. Das Drehbuch stammt von dem “Slumdog Millionär“-Autoren Simon Beaufoy.

Für die Hauptrolle der Billie Jean King wurden lange sowohl Emma Stone (“La La Land“) als auch Schauspielkollegin Brie Larson (“Schloss aus Glas“) gehandelt. Grund dafür ist, dass Stone aufgrund von Terminkonflikten nicht an der Produktion teilnehmen konnte, weshalb Brie Larson einspringen sollte. Nachdem es jedoch zu Verzögerungen gekommen war, verlies Larson “Battle of the Sexes” und Emma Stone konnte ihre designierte Rolle übernehmen. Von amerikanischen Kritikern wird sie für ihre Performance inzwischen als mögliche Oscarkandidatin gehandelt. Erst 2017 gewann Emma Stone die Trophäe für “La La Land”.

“Battle of the Sexes” – Hintergründe zum Tennis-Match:

Die Sportlerdramödie “Battle of the Sexes” basiert auf dem realen Showkampf zwischen dem Wimbledongewinner Bobby Riggs und der Newcomerin Billie Jean King. Riggs, der zu dem Zeitpunkt bereits 55 Jahre alt war, trat gegen die 29-jährige King an, nachdem er sich in der Öffentlichkeit als provozierender Macho gegeben hatte. Nach ihrem Sieg in drei Sätzen (6:4, 6:3, 6:3) wurde King als Ikone der Frauenrechte gefeiert – der Sänger Elton John widmete ihr sogar das Lied Philadelphia Freedom. Der Showkampf wurde am Fernseher weltweit von 90 Millionen Menschen gesehen und ist damit als eines der zuschauerstärksten Sportereignisse aller Zeiten in die Geschichte eingegangen.

(Text-Quelle: https://www.kino.de/film/battle-of-the-sexes-gegen-jede-regel-2017/)

“Battle of the Sexes” – Trailer:

 

 

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