KulturTasche August 2017 Ausgabe

Konzert-Highlight im August:

Kate Nash, am Samstag, den 19. August, 19 UHR im Uebel & Gefährlich

Vor zehn Jahren kam ein Album heraus, das die Musikszene in Großbritannien nachhaltig veränderte: Durch „Made Of Bricks“, die platinveredelte Debütplatte von Kate Nash, war klar geworden, dass sich junge Frauen ihren Platz in der Gesellschaft (und in der Musikindustrie) ganz anders behaupten wollen. Eine neue Art von Feminismus hielt Einzug. Gleichzeitig war Nash auch eines der ersten so genannten Internetphänomene. Durch ihre auf Myspace veröffentlichten Lieder wie „Caroline’s A Victim“ wurde sie rasend schnell bekannt – und „Foundations“, die erste Single aus dem Album, ging komplett durch die Decke. Jetzt, zehn Jahre nach der Veröffentlichung des Debütalbums, möchte die Britin mit ihren Fans das „Made Of Bricks“-Jubiläum ausgiebig feiern und kommt im August zu einer Tour nach Deutschland.

Alligatoah, am Donnerstag, den 24. August, 18:30 UHR, Stadtpark Open Air

Das „Himmelfahrtskommando“ ist gerade erst wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet, da bahnt sich schon die nächste Flugshow an. Nach den Trailerpark-Open-Airs im Sommer 2016 und einer ausverkauften, zweiteiligen Stadiontour im Herbst, hebt Alligatoah 2017 gleich nochmal ab und lädt zu seinem ganz eigenen „Obdachlos“-Open-Air ein.

AUGUST HIGHLIGTS AUF HAMBURGS BÜHNEN:

Musical / Revue im Schmidt Theater. Oh Alpenglühn! – Glamour, Gaudi und Gesang.

(Foto-Quelle: Carolin Fortenbacher, Nik Breidenbach © Oliver Fantitsch)

Ein wahres humorvoll-musikalisches Schmankerl erwartet uns, wenn es die beiden stimmstarken Erzkomödianten Carolin Fortenbacher und Nik Breidenbach „auf die Alm ’nauf zieht“ und die beiden ihre Bandbreite von Johann Strauß über Heino und Boy George bis Lady Gaga auffahren!

Doch was wird geschehen? Sie, ein erfolgreicher, bisweilen divenhafter, aber liebenswerter Musicalstar, wird verfolgt: von ihrem hysterischen Manager, von Presse und Produzenten und von ihrem Ehemann, einem Chirurgen, der am liebsten vor jungen Krankenschwestern aufschneidet – und der partout nicht in die von ihr gewünschte Scheidung einwilligen mag. Zuflucht soll ein schlichtes Wellnesshotel in den bayerischen Alpen sein, alles sehr bodenständig – aber so bodenständig, wie sich der kleine Gasthof „Resi“ darstellt, dann nun auch wieder nicht. Denn dort vermietet der junge Bergbauer Leopold lediglich eine einfache Kammer – das Schlafzimmer seiner jüngst verstorbenen Mutter, zu der er noch immer ein ganz besonderes, ein geheimnisvolles Verhältnis pflegt. Trotz anfänglicher atmosphärischer Störungen kommen sich die Diva und der Naturbursche bei frischer Bergluft und umlodert vom Alpenglühen näher. Vielleicht etwas zu nah: Die Lawine kommt ins Rollen und endet anders als erwartet. Ganz anders! Und das liegt alles nicht nur am bockigen Gatten, dem hysterischen Manager, der nur Augen für die Probleme mit seinem jugendlichen Liebhaber hat, und dem herzhaft ausgespielten Intrigantentum eben dieses verwöhnten Luxusgeschöpfs – aber auch!

Oh Alpenglühn! Noch bis zum 13.8.2017 im Schmidt Theater (Mi+So 19 Uhr, Do-Sa 20)

Der Pantoffel-Panther

Bis zum 3. September DER PANTOFFEL-PANTHER im Komödie Winterhuder Fährhaus (von Lars Albaum und Dietmar Jacobs) mit Jochen Busse, Billie Zöckler, Andreas Windhuis, Raphael Grosch, Marko Pustišek und Mia Geese.

Hasso Krause hat ein Problem: Als Kleinunternehmer ist seine Firma für edle Leder-Pantoffeln vor Jahren pleite gegangen, und er hat sein ganzes Geld inklusive der Alterssicherung verloren. Um es wieder zu gewinnen, hat er sich von den Banken dubiose Anlagemodelle aufschwatzen lassen, die ihn endgültig ruiniert haben. Kurz gesagt: Er hat mehr Schulden als Griechenland. Seine reizende Gattin Röschen weiß das nicht, denn aus Scham gibt Hasso ihr gegenüber seit Jahren vor, arbeiten zu gehen und weiterhin viel Geld zu verdienen. In Wirklichkeit erledigt er in dieser Zeit Hilfsjobs der eher skurrilen Art. Doch das damit verdiente Geld reicht hinten und vorne nicht. Gäbe es nicht seinen gutmütigen Freund, den Psychologen Rüdiger, der ihn ständig unterstützt, wäre der finanzielle Supergau schon längst eingetreten.

 

 

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