Reporter Andreas Bruch meldete sich aus dem Museum der Arbeit in Hamburg-Barmbek (direkt am U- und S-Bahnhof Barmbek). Ob Druckerei, Handelskontor, Metallwerkstatt oder Sonderausstellung: Das Museum der Arbeit zeigt Hamburger Industrie-, Technik- und Sozialgeschichte. Auf dem Museumshof steht TRUDE, mit der die 4. Elbtunnelröhre gegraben wurde, als technisches Denkmal.

Wie sich Leben und Arbeiten in den letzten 180 Jahren gewandelt haben, ist das Hauptthema des Museums. In seinen Ausstellungen geht es der Frage nach, welche Auswirkungen der Prozess der Industrialisierung und der durch ihn bedingte umfassende soziale, kulturelle und ökonomische Wandel auf Menschen, Gesellschaft und Natur gehabt hat.

Bild-Quelle: SHMH Sinje Hasheider

Auf dem ehemaligen, unter Denkmalschutz stehenden Fabrikgelände der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie von 1871 ist  das Museum der Arbeit zu Hause. Die Werkstätten des Museums sind im ehemaligen Kesselhaus von 1896 untergebracht.

Das Museum selbst befindet sich in der Neuen Fabrik von 1908. Das Erdgeschoss und das 1. Stockwerk der Alten Fabrik von 1871 stehen für Ausstellungen, Veranstaltungen und Vermietungen zur Verfügung. Im bisher nicht sanierten Torhaus ist u. a. die Steindruckerei des Museums untergebracht. Die ehemalige „Zinnschmelze“ beherbergt heute das gleichnamige Stadtteilkulturzentrum. Wie kein anderer Standort in Hamburg veranschaulicht das eindrucksvolle denkmalgeschützte Ensemble die Industrialisierung Hamburgs. 

Wahrzeichen des vergleichsweise noch jungen Museums ist T.R.U.D.E, das ehemalige Schneidrad der weltgrößten Tunnelbohrmaschine, die von 1997 bis 2000 beim Bau der vierten Röhre des Hamburger Elbtunnels im Einsatz war. 

Seit 2008 gehört das Haus zur Stiftung Historische Museen Hamburg.

Weitere Informationen zum Museum der Arbeit auf www.shmh.de/de/ueber-das-museum-der-arbeit

Bilder aus dem Museum der Arbeit:




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