Mit dem Happy-Hour-Ticket durchs Wochenende

Bis zu 40 Prozent Rabatt: HVV testet neue Fahrkarte per App

Ab Donnerstag, den 7. Juni, testet der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) das Happy-Hour-Ticket, das über die HVV-App zum reduzierten Fahrpreis (ab 4 Euro je nach Geltungsbereich) gekauft werden kann.

An den kommenden vier Juni-Wochenenden können Fahrgäste das Happy-Hour-Ticket ausprobieren. Es ist donnerstags, freitags und samstags von jeweils 19 Uhr bis 6 Uhr am folgenden Morgen gültig und kann in diesem Zeitraum beliebig oft genutzt werden.

In der Preisstufe Hamburg AB kostet das Happy-Hour-Ticket 4 Euro. Im Vergleich zu einer 9-Uhr-Tageskarte Hamburg AB entspricht dies einer Ersparnis von 2,40 Euro bzw. 37,5 Prozent.

Darüber hinaus gibt es das Happy Hour-Ticket auch für die Preisstufen 3 Ringe (6 Euro), 4 Ringe (8 Euro) und den Gesamtbereich ABCDE (10 Euro).

Das Happy-Hour-Ticket kann jeweils zwischen 9 Uhr und 24 Uhr mit Geltungsbeginn am selben Tag über die HVV-App gekauft werden.

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HVV kündigt seinen dritten Prüfmarathon an

Ohne Fahrkarte unterwegs zu sein, ist nie eine gute Idee. Besonders aber dann nicht, wenn der HVV eine Großkontrolle durchführt. 😜

Am Mittwoch nach Pfingsten sollte man seine Fahrkarte im gesamten HVV-Gebiet auf keinen Fall vergessen: Nach Angaben des Hamburger Verkehrsverbunds wird am 7. Juni der dritte Prüfmarathon durchgeführt. Sieben im HVV organisierte Verkehrsunternehmen kontrollieren in Bussen und Bahnen sowie an etlichen Haltestellen ganztägig die Fahrkarten.

Den Angaben nach entstehen dem Verbund durch das Schwarzfahren jährlich Verluste in Höhe von 20 Millionen Euro. Beim Prüfmarathon im vergangenen Jahr seien insgesamt 12 390 Fahrgäste kontrolliert worden, knapp drei Prozent der Fahrgäste hätten kein gültiges Ticket bei sich gehabt, hieß es. Die meisten Schwarzfahrer gingen den Kontrolleuren am Jungfernstieg (3,7 Prozent) und am ZOB Pinneberg (5,8 Prozent) ins Netz. In Eidelstedt hingegen wurde beim Prüfmarathon 2016 kein einziger Schwarzfahrer angetroffen.

Hört hier das Interview mit der Pressesprecherin Silke Seibel vom HVV:

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