Hamburg Guide Extra – Schlager Move 2018 am 14. Juli

Am Wochenende erwartet die Bewohner von St. Pauli ab Freitag ein „Festival der Liebe“ – bei dem die Organisation deutlich nachgebessert wurde. Der Schlager Move geht an den Start.

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Ein großes Problem der Vergangenheit: Waren die voraussichtlich rund 500.000 Feierwütigen mit ihren Plateau-Stiefeletten und den Blümchenhemden wieder weg, blieb ein vollgemüllter und vollgepinkelter Kiez zurück. Das soll jetzt beim 21. Schlagermove der Vergangenheit angehören. Park- und Spielplätze werden überwacht, um Wildpinkler zum Benutzen der rund 400 Toiletten entlang der Strecke zu bewegen. Und die Stadtreinigung sorgt zwei- statt bisher einmal für saubere Straßen.

Ab 13 Uhr beziehen am Sonnabend 45 Musiktrucks Startaufstellung auf dem Heiligengeistfeld und auf der Glacischaussee. Die Schlager Move Trucks kommen aus ganz Deutschland und Österreich.

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Ab 15 Uhr setzt sich die Karawane der bunt verzierten Trucks in Bewegung. Über die Landungsbrücken und den Millerntorplatz geht es wieder zurück zum Heiligengeistfeld, wo die legendäre Aftermove Party stattfindet. Mit Stargästen wie u.a. Klaus + Klaus, Bernhard Brink, Ross Anthony wird ab 17.30 Uhr weitergefeiert (Eintritt 16,90 Euro).

Wer nicht so lange warten will, kann sich auf der Warm-up-Party am Freitag schon mal auf Betriebstemperatur bringen. Los geht’s um 19 Uhr auf dem Party-Gelände auf dem Heiligengeistfeld, der Eintritt ist frei.

Für Autofahrer: Die Polizei wird am Sonnabend ab etwa 13.45 Uhr die ersten Straßensperren einrichten. Auf der Hafenstraße und am Fischmarkt wird es wegen des gleichzeitig stattfindenden Triathlons schon früher zu Vollsperrungen kommen. Der letzte Schlagermove-Truck wird gegen 20.30 Uhr auf dem Heiligengeistfeld zurückerwartet. Damit die Besucher trotzdem möglichst stressfrei anreisen können, hat der HVV den U- und S-Bahn Verkehr verstärkt.

St. Pauli, Heiligengeistfeld: Ab 13.7., 19 Uhr, alle Infos auf schlagermove.de


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Hamburg Airport – Vorübergehend mehr Flüge über die Innenstadt

Start- und Landebahn 05/23 wartungsbedingt zwei Wochen gesperrt. Vorübergehend mehr Flüge über die Innenstadt / Hamburg Airport bietet WhatsApp-Service für Anwohnerinnen und Anwohner.

Flughafen Hamburg
Copyright: Michael Penner

Der Hamburg Airport führt auch in diesem Jahr die notwendigen, jährlich wiederkehrenden Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an seinen Start- und Landebahnen durch. Dafür wird die Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) von Donnerstag, 24. Mai 2018 (6 Uhr) bis einschließlich Mittwoch, 6. Juni 2018 (23 Uhr), außer Betrieb genommen. Während dieser Zeit wickelt der Hamburger Flughafen den gesamten Flugbetrieb über die Piste 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) ab. Dadurch wird es vorübergehend zu mehr Flügen über die Innenstadt kommen.

Unter anderem gehören zu den Arbeiten die Beseitigung von Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten, Beton- und Asphaltarbeiten, das Spülen der Sielleitungen, Erneuerung der Markierung sowie der Austausch und die Instandhaltung der Startbahnbefeuerung. Umgekehrt ist es geplant, die Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) voraussichtlich vom 22. August bis einschließlich 5. September 2018 zu warten – dementsprechend werden die Flüge in diesem Zeitraum über die Piste 05/23 (Niendorf/Langenhorn) erfolgen.

Die jährlichen Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sind notwendig, um einen sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten. Um die Auswirkungen für die Flughafen-Nachbarn so gering wie möglich zu halten, bündelt Hamburg Airport die Arbeiten in zwei Wochen pro Bahn. „Bei der Wahl der Sperrzeiträume achten wir insbesondere darauf, dass die Pistensperrungen nicht in der Ferien- oder Hauptreisezeit liegen, denn gerade dann werden beide Start- und Landebahnen für einen sicheren und zügigen Flugverkehr benötigt. Darüber hinaus sind viele Instandhaltungsarbeiten nur bei trockener und warmer Witterung möglich“, erklärt David Liebert, Bereichsleiter Real Estate Management am Flughafen Hamburg. „Den Wartungstermin der Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) haben wir in diesem Jahr ganz bewusst in die fünfte Bauphase der grundhaften Vorfeld-Erneuerung gelegt, um diesen Zeitraum auch für Bauarbeiten in Pistennähe, die während der Bauphase notwendig sind, nutzen zu können. Dadurch reduzieren wir die Einschränkungen auf ein Minimum.“

Während der Wartung und Instandhaltung der Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) wird es zeitweise zu mehr Flügen über die Innenstadt kommen. Über diese Richtung sind im gesamten Jahr 2017 lediglich drei Prozent aller Flüge abgewickelt worden, dieser Durchschnittwert wird sich aufgrund der Bauarbeiten vorübergehend spürbar erhöhen.

Mit dem WhatsApp-Service keine Wartungstermine mehr verpassen

Um die Flughafen-Nachbarn und andere Interessierte über die Termine der jährlichen Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen an den Start- und Landebahnen auf dem Laufenden zu halten, hat Hamburg Airport einen WhatsApp-Service eingerichtet. Nach einmaliger Anmeldung erhalten Abonnenten alle Termine und Informationen rund um die Pistensperrungen direkt auf ihr Smartphone. So könnt Ihr die Sperrungstermine rechtzeitig einplanen. Alle Informationen rund um die Bahnsperrungen und den WhatsApp-Service sind auf der Flughafen-Website abrufbar: http://www.hamburg-airport.de/de/Instandhaltung_Pisten.php.

Hamburg Airport bittet um Verständnis für die Maßnahmen und die daraus resultierende, vorübergehende Nutzungsänderung der Start- und Landebahnen.

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Ab Mitte Juli – Sperrung der U BAHN Linie 3

Hochbahn: Umfassende Bauarbeiten auf Linie U3

Zwischen dem 14. Juli und dem 7. September müssen sich Fahrgäste auf der Linie U3 auf Einschränkungen einstellen.

In den Sommerferien hat die Hochbahn eine Menge vor. Auf der über 100 Jahre alten Strecke der Linie U3 wird umfassend modernisiert und gebaut.

So wird das rund 40 Jahre alte Stellwerk Barmbek komplett erneuert. Gleichzeitig werden auf dem Ostast der U3 fünf Brücken instandgesetzt, an drei U3-Haltestellen der barrierefreie Ausbau vorangetrieben, Sanierungsarbeiten an drei weiteren Haltestellen durchgeführt sowie Schienen, Schwellen und Weichen ausgetauscht.

Modernere Technik

Das Stellwerk Barmbek, über das der U-Bahn-Betrieb auf der U3 zwischen Hamburger Straße und Kellinghusenstraße (inklusive der Strecke bis Wandsbek- Gartenstadt) gesteuert wird, muss komplett ausgetauscht werden. Dabei ersetzt modernste Rechnertechnik die rund 40 Jahre alte Relais-Technik.

Auch die signaltechnischen Anlagen auf insgesamt sieben Haltestellen (Barmbek, Saarlandstraße, Borgweg, Sierichstraße, Habichtstraße, Dehnhaide und Hamburger Straße) werden in diesem Projekt ausgetauscht. Im Zuge der Neuausrüstung läuft zudem der Anschluss an die Betriebszentrale in der Steinstraße und damit der erfolgreiche Abschluss des Projekts „Zentrale Betriebssteuerung“. Damit sind alle Stellwerke des U-Bahn-Netzes an die Betriebszentrale im Hochbahn-Haus angeschlossen und werden zentral gesteuert.

Brücken und Haltestellen

Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten finden an fünf Brücken auf dem Ostast der U3 zwischen den U-Bahn-Haltstellen Barmbek und Mundsburg statt. Auf der Strecke zwischen Barmbek und Berliner Tor werden 2,5 Kilometer Schienen, 1,5 Kilometer Schwellen sowie mehr als ein Kilometer Stromschienen ausgetauscht.

An sechs Punkten auf dem Ostast der U3 stehen die Haltestellen im Mittelpunkt: Mundsburg, Hamburger Straße und Dehnhaide erhalten neue Bahnsteigbeläge. An drei Haltestellen wird die Sperrung genutzt, um die Arbeiten zum barrierefreien Ausbau durchzuführen, die nicht im laufenden Betrieb möglich sind. Die U3-Haltestellen Uhlandstraße, Lübecker Straße und Habichtstraße werden im kommenden Jahr barrierefrei zu erreichen sein.

Busse statt Bahnen sorgen für Mobilität

In der Zeit vom 14. Juli bis 7. September fahren Busse statt Bahnen in den gesperrten Abschnitten der U3. Dabei fahren die Busse im Takt der U-Bahn und halten grundsätzlich an allen Haltestellen der U3 auf dem betreffenden Abschnitt.

Folgende Sperrungen sind notwendig:

14.-30. Juli: U/S Berliner Tor – U/S Barmbek (U3 Ost)

Der Ersatzverkehr mit Bussen fährt auch die Haltestellen Wartenau (U1) sowie Burgstraße (U2/U4) an. Zusätzliche Fahrempfehlung: U3 über Kellinghusenstraße oder S1 ab Barmbek. Am 29. und 30. Juli wird der Ersatzverkehr mit Bussen über U/S Berliner Tor hinaus bis U Rathaus verlängert, da an diesem Wochenende Brückenbauarbeiten der DB im Hauptbahnhof stattfinden.

31. Juli – 27. August: U Mundsburg – U Wandsbek-Gartenstadt (U3 Nordost) 

Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Fahrgäste aus dem Norden sollten ab Wandsbek-Gartenstadt die U1 Richtung Innenstadt nutzen.

23. August – 7. September: U/S Barmbek – U Kellinghusenstraße (U3 Nord)

Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet, der zusätzlich die U1-Haltestelle Hudtwalckerstraße anfährt. Ab dem 28. August fährt tagsüber die U3 wieder, nur von 20 Uhr bis 4 Uhr fahren Busse statt Bahnen. Allerdings muss auch tagsüber mit einer geringfügig längeren Fahrzeit gerechnet werden, da die U-Bahn in diesem Zeitraum „auf Sicht“ fahren.

 

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