Endlich wird es Sommer in Hamburg und wer im Sommer viel Zeit an der frischen Luft verbringt und die Sonne genießen will, sollte auf den richtigen Sonnen­schutz achten. Denn neben einem lästigen Sonnenbrand kann zu viel Sonnenschein auch lang­fristige Hautschäden verursachen.

Bild: Quelle: pexels.com (Free), Foto: © Tofros.com

Warum braucht die Haut Sonnenschutz?

Sonnenlicht setzt sich aus mehreren Elementen zusammen: aus dem sichtbaren Licht, aus der wärmespendenden Infrarot-Strahlung (IR) und aus der ultraviolette Strahlung (UV). Moderner Sonnenschutz beinhaltet immer Wirkstoffe sowohl gegen die ultraviolette Strahlung als auch gegen die Infrarot-Strahlung.

UV-Strahlung

UV-Strahlen sind energiereicher und kurzwelliger als das sichtbare Licht. Vom menschlichen Auge können sie nicht wahrgenommen werden. Man unterscheidet zwischen drei Formen der UV-Strahlung: UV-A, UV-B und UV-C. Alle drei sind im Sonnenlicht enthalten. Allerdings treffen in der Regel nur die UV-A- und UV-B-Strahlen auf der Erdoberfläche auf. Die UV-C-Strahlen werden durch die Ozonschicht der Erde absorbiert.

Je kürzer die Wellenlänge, desto energiereicher ist die Strahlung. Allerdings stellen UV-C-Strahlen keine gravierende Gefahr da, obwohl sie die kurzwelligsten Strahlen sind: Sie werden größtenteils in der Ozonschicht abgefangen.

Die Intensität der UV-Strahlung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. von der Tages- und Jahreszeit, von der geographischen Lage und von der Bewölkung. Im Frühjahr und Sommer ist sie am intensivsten. In Gegenden mit viel Wasser oder Schnee wird die Intensität durch Streustrahlen sogar noch gesteigert.

Bild: Quelle: pexels.com (Free)

Warum sollte man einen Sonnenbrand vermeiden – und wie?

Bei einem Sonnenbrand handelt es sich genau genommen um Verbrennungen der Haut ersten oder zweiten Grades. Jeder Sonnenbrand erhöht das Risiko für Hautkrebs. Darum sollte man sich rechtzeitig Gesicht und andere freie Körperpartien reichlich mit Sonnenschutzmittel eincremen ‒ insbesondere Nase, Ohren und auch den Nacken. Ohne Schutz können die gefährlichen IR- und UV-Strahlen leicht in die Haut eindringen und Hauterkrankungen verursachen. Zusätzlichen Schutz bietet auch die passende Bekleidung sowie Kopfbedeckung.

Übrigens: Ein wenig Sonne schadet nicht. Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Haut bei zu geringer Sonnengewöhnung ihre Fähigkeit einbüßt, einen natürlichen Sonnenschutz aufzubauen. Das merkt man besonders im Frühsommer: Nach dem Winter, wenn die Haut noch nicht an die Sonne gewöhnt ist, holt man sich schneller einen Sonnenbrand. Außerdem kurbelt das Sonnenlicht die Produktion von Vitamin D an: einem enorm wichtigen Stoff für den Körper.

(Text-Quellen: gesundheit.de)


0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.