Sommerferien in Hamburg – Der Hamburger Ferienpass 2018 ist da!

50. Jahre Hamburger Ferienpass! Der Ferienpass mit der Ferienzeitung bietet für die Sommer- und Herbstferien eine gute Orientierung. Rund 300 Anbieter mit weit über 600 Veranstaltungen und über 10.000 Terminen unterstützen den Ferienpass in diesem Jahr.

Wie immer pünktlich vor den Sommerferien erstellt das Jugendinformationszentrum (JIZ) den aktuellen Ferienpass mit der großen Ferienzeitung und dem vielfältigen Programm für die Sommer- und Herbstferien. Der Hamburger Ferienpass wendet sich an Kinder und Jugendliche und bietet all jenen, die ihre Ferien in Hamburg verbringen oder nur kurz verreisen, eine bunte Palette unterschiedlicher Angebote.

Auf 128 Seiten präsentieren Jan und Jette, die beiden Maskottchen des Ferienpasses, wieder viele spannende Ferienaktionen. Ob Kultur, Natur und Umwelt, Spiel, Sport und Abenteuer, Computer und Experimente – Jan und Jette haben für alle unternehmungslustigen Mädchen und Jungen, aber auch für die ganze Familie wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Rund 300 Anbieter mit weit über 600 Veranstaltungen und über 10.000 Terminen unterstützen den Ferienpass in diesem Jahr.  Wie immer sind alle Veranstaltungen vergünstigt oder sogar kostenlos oder ganz exklusiv für den Ferienpass entwickelt worden. Besonders günstige und kostenlose Angebote sind mit einem Sparschwein gekennzeichnet und Veranstaltungen, die in den Herbstferien stattfinden mit einem Herbstblatt. Das kleine handliche Format der Ferienpasszeitung ist gut handhabbar und soll ein ständiger Begleiter während der Ferien sein.

Der Hamburger Ferienpass wird kostenlos abgegeben und erscheint in einer Auflage von 230.000 Exemplaren. Er wird nicht nur in den Schulen verteilt, sondern liegt auch in den Jugendämtern, Kundenzentren, Öffentlichen Bücherhallen, allen Hamburger Filialen von Budnikowsky sowie im Jugendinformationszentrum zur Mitnahme bereit. Die Ferienpasszeitung bietet einen umfassenden Überblick über Freizeit- und Kulturangebote für Kinder und Jugendliche in und um Hamburg und ist damit auch ein nützliches Adressverzeichnis für das ganze Jahr.

Alle Veranstaltungen sind rabattiert, mit Ausnahme der für den Ferienpass exklusiv entwickelten Programme. Das JIZ achtet sehr auf die Ermäßigungen und verhandelt in einzelnen Fällen die Preise nach. Es achtet auf eine sozial ausgewogene Mischung von kostenlosen, kostengünstigen und kostenintensiven Angeboten. Die kostenintensiven zeichnen sich aus durch mehrtätige, personal- und materialintensive sowie mehrtägiger Angebote.

Unter www.hamburg.de/ferienpass  wird der Ferienpass auch als Online-Ausgabe mit aktuellen Ergänzungen und vielfältigen Suchfunktionen zum Download bereit, ebenso wie die Ferienpasskarte zum Ausschneiden für die Hosentasche unter www.jiz.de/ferienpasskarte.

Jugendinformationszentrum (JIZ)

Das Jugendinformationszentrum versteht sich als Serviceagentur für junge Leute, bietet kostenlose Informationsbroschüren und Adressen zu kinder- und jugendrelevanten Themengebieten wie zum Beispiel Freiwilligendienste, Auslandsaufenthalte, Wohnen, Gesundheit, Umwelt, Reisen, Freizeit, Medien und Kultur.

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Mit dem Happy-Hour-Ticket durchs Wochenende

Bis zu 40 Prozent Rabatt: HVV testet neue Fahrkarte per App

Ab Donnerstag, den 7. Juni, testet der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) das Happy-Hour-Ticket, das über die HVV-App zum reduzierten Fahrpreis (ab 4 Euro je nach Geltungsbereich) gekauft werden kann.

An den kommenden vier Juni-Wochenenden können Fahrgäste das Happy-Hour-Ticket ausprobieren. Es ist donnerstags, freitags und samstags von jeweils 19 Uhr bis 6 Uhr am folgenden Morgen gültig und kann in diesem Zeitraum beliebig oft genutzt werden.

In der Preisstufe Hamburg AB kostet das Happy-Hour-Ticket 4 Euro. Im Vergleich zu einer 9-Uhr-Tageskarte Hamburg AB entspricht dies einer Ersparnis von 2,40 Euro bzw. 37,5 Prozent.

Darüber hinaus gibt es das Happy Hour-Ticket auch für die Preisstufen 3 Ringe (6 Euro), 4 Ringe (8 Euro) und den Gesamtbereich ABCDE (10 Euro).

Das Happy-Hour-Ticket kann jeweils zwischen 9 Uhr und 24 Uhr mit Geltungsbeginn am selben Tag über die HVV-App gekauft werden.

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Hamburg Airport – Vorübergehend mehr Flüge über die Innenstadt

Start- und Landebahn 05/23 wartungsbedingt zwei Wochen gesperrt. Vorübergehend mehr Flüge über die Innenstadt / Hamburg Airport bietet WhatsApp-Service für Anwohnerinnen und Anwohner.

Flughafen Hamburg
Copyright: Michael Penner

Der Hamburg Airport führt auch in diesem Jahr die notwendigen, jährlich wiederkehrenden Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an seinen Start- und Landebahnen durch. Dafür wird die Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) von Donnerstag, 24. Mai 2018 (6 Uhr) bis einschließlich Mittwoch, 6. Juni 2018 (23 Uhr), außer Betrieb genommen. Während dieser Zeit wickelt der Hamburger Flughafen den gesamten Flugbetrieb über die Piste 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) ab. Dadurch wird es vorübergehend zu mehr Flügen über die Innenstadt kommen.

Unter anderem gehören zu den Arbeiten die Beseitigung von Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten, Beton- und Asphaltarbeiten, das Spülen der Sielleitungen, Erneuerung der Markierung sowie der Austausch und die Instandhaltung der Startbahnbefeuerung. Umgekehrt ist es geplant, die Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) voraussichtlich vom 22. August bis einschließlich 5. September 2018 zu warten – dementsprechend werden die Flüge in diesem Zeitraum über die Piste 05/23 (Niendorf/Langenhorn) erfolgen.

Die jährlichen Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sind notwendig, um einen sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten. Um die Auswirkungen für die Flughafen-Nachbarn so gering wie möglich zu halten, bündelt Hamburg Airport die Arbeiten in zwei Wochen pro Bahn. „Bei der Wahl der Sperrzeiträume achten wir insbesondere darauf, dass die Pistensperrungen nicht in der Ferien- oder Hauptreisezeit liegen, denn gerade dann werden beide Start- und Landebahnen für einen sicheren und zügigen Flugverkehr benötigt. Darüber hinaus sind viele Instandhaltungsarbeiten nur bei trockener und warmer Witterung möglich“, erklärt David Liebert, Bereichsleiter Real Estate Management am Flughafen Hamburg. „Den Wartungstermin der Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) haben wir in diesem Jahr ganz bewusst in die fünfte Bauphase der grundhaften Vorfeld-Erneuerung gelegt, um diesen Zeitraum auch für Bauarbeiten in Pistennähe, die während der Bauphase notwendig sind, nutzen zu können. Dadurch reduzieren wir die Einschränkungen auf ein Minimum.“

Während der Wartung und Instandhaltung der Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) wird es zeitweise zu mehr Flügen über die Innenstadt kommen. Über diese Richtung sind im gesamten Jahr 2017 lediglich drei Prozent aller Flüge abgewickelt worden, dieser Durchschnittwert wird sich aufgrund der Bauarbeiten vorübergehend spürbar erhöhen.

Mit dem WhatsApp-Service keine Wartungstermine mehr verpassen

Um die Flughafen-Nachbarn und andere Interessierte über die Termine der jährlichen Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen an den Start- und Landebahnen auf dem Laufenden zu halten, hat Hamburg Airport einen WhatsApp-Service eingerichtet. Nach einmaliger Anmeldung erhalten Abonnenten alle Termine und Informationen rund um die Pistensperrungen direkt auf ihr Smartphone. So könnt Ihr die Sperrungstermine rechtzeitig einplanen. Alle Informationen rund um die Bahnsperrungen und den WhatsApp-Service sind auf der Flughafen-Website abrufbar: http://www.hamburg-airport.de/de/Instandhaltung_Pisten.php.

Hamburg Airport bittet um Verständnis für die Maßnahmen und die daraus resultierende, vorübergehende Nutzungsänderung der Start- und Landebahnen.

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Wechsel auf Winterreifen 2017

Mit dem Monat Oktober beginnt die richtige Zeit, um von Sommerreifen auf Winterreifen zu wechseln.

Laut der sogenannten „O-bis-O-Regel“ sollen ungefähr im Oktober die Winterreifen aufgezogen werden.
Wer den Wechsel bisher nicht vollzogen hat und nicht mit Ganzjahres- oder Allwetterreifen fährt, sollte spätestens jetzt die Reifen wechseln. Die O-bis-O-Regel bedeutet, dass die Winterreifen von Oktober bis Ostern genutzt werden sollen. Eine gesetzliche Regelung für einen bestimmten Zeitpunkt zum Reifenwechsel gibt es allerdings nicht und natürlich sollten stets die aktuellen Wetterverhältnisse beachtet werden. Gerade bei einem sehr frühen Osterfest sollte man die Winterreifen noch etwas länger aufgezogen lassen und sich nicht zu streng nach der O-bis-O-Regel richten.

Wer bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte oder ähnlichen winterlichen Verhältnissen mit dem Auto fährt, ist allerdings durchaus per Gesetz zum Anlegen von Winterreifen oder Alljahresreifen verpflichtet und darf keine Sommerreifen nutzen.

Alle vom Fachhandel verkauften Winter- und Ganzjahresreifen, die über eine „M+S-Kennzeichnung“ verfügen, entsprechen dieser Gesetzesverordnung. Sommerreifen haben im Winter wesentlich schlechtere Fahreigenschaften und bergen daher ein höheres Sicherheitsrisiko für Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer. Für Lkw sowie Busse sind Winterreifen nur für die Antriebsachsen vorgeschrieben. Forstund landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge sind von der Winterreifenpflicht und damit vom Winterreifenwechesel ausgenommen.

Schnee und Glatteis treten oft unerwartet auf und können im Herbst auch nach einem milden Tag am nächsten Morgen für eine Überraschung sorgen. Entsprechend sollte mit dem Wechsel auf Winterreifen nicht allzu lange gewartet werden – insbesondere, wenn das Auto unabdingbar ist. Ein früher Umstieg bereits Anfang Oktober lohnt sich auch hinsichtlich kürzerer Wartezeiten bei Händlern und Werkstätten. Wer die Reifen selbst wechselt, sollte auf die vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern achten, die nicht unterschritten werden darf. Wer keine – wie vom Gesetz vorgeschriebenen – Winter- oder Allwetterreifen nutzt und damit bei winterlichen Verhältnissen erwischt wird, dem drohen ein Bußgeld und möglicherweise Punkte im Fahreignungsregister.

ADAC Winterreifentest: Zweitmarken überholen Premiumprodukte

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Stadtreinigung Hamburg im Interview

Jetzt beginnt wieder die Zeit, in der Bäume und Hecken zunehmend ihre bunten Blätter verlieren und damit kommt auch die Zeit in der sich das Laub auf Straßen und Wegen sammelt. Aber das schöne Herbstlaub macht auch Arbeit.

Herbstlicher Hochbetrieb: 12.000 bis 15.000 Tonnen Laub werden jeden Herbst in Hamburg von der Stadtreinigung Hamburg beseitigt. Aber Achtung: Nicht überall ist die Stadtreinigung für die Beseitigung des Laubes verantwortlich! Hier gilt: Straßen und öffentliche Wege, die ohnehin gegen Gebühr reinigen, sind auch beim Laub  Sache der Stadtreinigung. Ist die Gehwegreinigung Aufgabe des Anliegers, ist er auch für die Laubbeseitigung zuständig.
(Foto Quelle: SRH)
Von Mitte Oktober bis Dezember 2017 findet die Einsammlung der gebührenpflichtigen Laubsäcke statt. In jedem Stadtteil gibt es fünf feste Abholtermine für Laubsäcke, die sich von Stadtteil zu Stadtteil unterscheiden. Eine Liste der Termine findet Ihr unten. Der Laubsack fasst 100 Liter und ist ab September auf allen Recyclinghöfen und bei der mobilen Problemstoffsammlung für 1,00 Euro pro Stück erhältlich, in vielen Drogeriemärkten (z. B. Budnikowsky) ab Oktober. Die ausschließlich mit Laub gefüllten gebührenpflichtigen Laubsäcke der SRH können also zu festen Terminen an den Fahrbahnrand zur Abholung gestellt werden. Unvorhersehbare Nachtfröste, Stürme und Starkregen beschleunigen den Laubfall. Die Stadtreinigung Hamburg bittet deshalb um Verständnis, wenn sie unter diesen Umständen aus Kapazitätsgründen bereitgestellte Laubsäcke erst ein paar Tage später abholen kann als in der Tabelle angegeben.

Alle Hamburger Recyclinghöfe nehmen pro Anlieferung bis zu einem Kubikmeter Laub gebührenfrei an, der angefangene zweite und dritte Kubikmeter kostet je 1,00 Euro Gebühr.

Praktisch und besonders günstig für kleine Mengen Laub ist die grüne Biotonne, die es schon für 1,72 Euro pro Monat gibt (80 Liter Volumen, 14-tägliche Leerung).

Besonders umweltfreundlich ist das Kompostieren von Laub vor Ort. Im eigenen Garten erzeugter Kompost schließt den biologischen Nährstoffkreislauf und verbessert die Bodenqualität nachhaltig. Laubhaufen im Garten sind außerdem für Igel und andere Nützlinge wichtige Winterquartiere (http://www.igelkomitee-hamburg.de). Auf Rabatten ist Laub ein guter Winterschutz für Stauden und sollte deshalb dort liegen bleiben.

„Grundsätzlich ist jeder reinigungsverpflichtete Grundstücksbesitzer dafür verantwortlich, das Laub von den an sein Grundstück angrenzenden öffentlichen Wegen beseitigen“, sagt die Stadtreinigung Hamburg.

Wer muss das Laub entfernen?

(Foto Quelle: SRH)

Überall dort, wo die SRH das ganze Jahr über gegen Gebühr den Gehweg reinigt (rund 4.560 Kilometer Fahrbahnreinigungsstrecke pro Woche) und auf rund 5.357 Kilometer Gehwegstrecke pro Woche entfernt sie auch im Herbst das anfallende Laub. Anwohner, die ihren Gehweg selbst reinigen (rund 3.200 Kilometer) und keine Gehwegreinigungsgebühren bezahlen, müssen Laub auf den Gehwegen allerdings auf eigene Kosten entsorgen. Dabei ist es unwichtig, woher das Laub auf den Gehwegen stammt: Auch Laub, das von „städtischen“ Bäumen auf den Gehweg fällt, müssen die reinigungsverpflichteten Anwohner zusammenfegen und entsorgen. Dort, wo die Stadtreinigung die Gehwege gegen Gebühr reinigt, sammelt und entsorgt sie auch das Laub.

Wichtiger Hinweis: Laub aus Gärten und von Gehwegen darf nicht ordnungswidrig am Fahrbahnrand oder im Rinnstein abgelagert werden. Es drohen Überschwemmungen durch verstopfte Sieleinläufe (Gullys). Darauf weist auch das Unternehmen Hamburg Wasser auf seiner Website hin. Auch das Ablagern in Gräben kann zu Überschwemmungen führen.

Schädlinge im Laub
Die Kastanien-Miniermotte (Cameraria ohridella) löst die „Kastanienkrankheit“ aus, die vor allem bei der weißblühenden Rosskastanie ein frühzeitiges Abwerfen der Blätter verursacht. Ursache der sogenannten Blattbräune ist der Bräunepilz (Guignardia aesculi). Auch dieser ist in Hamburg verbreitet. Kastanienlaub, das von einem der beiden Schadorganismen befallen wurde, sollte nicht vor Ort kompostiert, sondern über den gebührenpflichtigen Laubsack, die grüne Bio-, die schwarze Restmülltonne oder den weißen Sack der Stadtreinigung entsorgt werden. Sonst kann sich der Befall ausbreiten. Ein dritter auffälliger Schädling an Hamburger Straßenbäumen ist die Wollige Napfschildlaus (Pulvinaria regalis), die vor allem die Stämme und Zweige von Linden und Ahorn mit weißen Eisäcken bedeckt. Dieses Laub kann allerdings bedenkenlos kompostiert werden, da die Eisäcke in der Laubzeit in der Regel leer sind.

Weitere Infos findet Ihr auf der Internetseite der Stadtreinigung Hamburg

 

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Ab Mitte Juli – Sperrung der U BAHN Linie 3

Hochbahn: Umfassende Bauarbeiten auf Linie U3

Zwischen dem 14. Juli und dem 7. September müssen sich Fahrgäste auf der Linie U3 auf Einschränkungen einstellen.

In den Sommerferien hat die Hochbahn eine Menge vor. Auf der über 100 Jahre alten Strecke der Linie U3 wird umfassend modernisiert und gebaut.

So wird das rund 40 Jahre alte Stellwerk Barmbek komplett erneuert. Gleichzeitig werden auf dem Ostast der U3 fünf Brücken instandgesetzt, an drei U3-Haltestellen der barrierefreie Ausbau vorangetrieben, Sanierungsarbeiten an drei weiteren Haltestellen durchgeführt sowie Schienen, Schwellen und Weichen ausgetauscht.

Modernere Technik

Das Stellwerk Barmbek, über das der U-Bahn-Betrieb auf der U3 zwischen Hamburger Straße und Kellinghusenstraße (inklusive der Strecke bis Wandsbek- Gartenstadt) gesteuert wird, muss komplett ausgetauscht werden. Dabei ersetzt modernste Rechnertechnik die rund 40 Jahre alte Relais-Technik.

Auch die signaltechnischen Anlagen auf insgesamt sieben Haltestellen (Barmbek, Saarlandstraße, Borgweg, Sierichstraße, Habichtstraße, Dehnhaide und Hamburger Straße) werden in diesem Projekt ausgetauscht. Im Zuge der Neuausrüstung läuft zudem der Anschluss an die Betriebszentrale in der Steinstraße und damit der erfolgreiche Abschluss des Projekts „Zentrale Betriebssteuerung“. Damit sind alle Stellwerke des U-Bahn-Netzes an die Betriebszentrale im Hochbahn-Haus angeschlossen und werden zentral gesteuert.

Brücken und Haltestellen

Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten finden an fünf Brücken auf dem Ostast der U3 zwischen den U-Bahn-Haltstellen Barmbek und Mundsburg statt. Auf der Strecke zwischen Barmbek und Berliner Tor werden 2,5 Kilometer Schienen, 1,5 Kilometer Schwellen sowie mehr als ein Kilometer Stromschienen ausgetauscht.

An sechs Punkten auf dem Ostast der U3 stehen die Haltestellen im Mittelpunkt: Mundsburg, Hamburger Straße und Dehnhaide erhalten neue Bahnsteigbeläge. An drei Haltestellen wird die Sperrung genutzt, um die Arbeiten zum barrierefreien Ausbau durchzuführen, die nicht im laufenden Betrieb möglich sind. Die U3-Haltestellen Uhlandstraße, Lübecker Straße und Habichtstraße werden im kommenden Jahr barrierefrei zu erreichen sein.

Busse statt Bahnen sorgen für Mobilität

In der Zeit vom 14. Juli bis 7. September fahren Busse statt Bahnen in den gesperrten Abschnitten der U3. Dabei fahren die Busse im Takt der U-Bahn und halten grundsätzlich an allen Haltestellen der U3 auf dem betreffenden Abschnitt.

Folgende Sperrungen sind notwendig:

14.-30. Juli: U/S Berliner Tor – U/S Barmbek (U3 Ost)

Der Ersatzverkehr mit Bussen fährt auch die Haltestellen Wartenau (U1) sowie Burgstraße (U2/U4) an. Zusätzliche Fahrempfehlung: U3 über Kellinghusenstraße oder S1 ab Barmbek. Am 29. und 30. Juli wird der Ersatzverkehr mit Bussen über U/S Berliner Tor hinaus bis U Rathaus verlängert, da an diesem Wochenende Brückenbauarbeiten der DB im Hauptbahnhof stattfinden.

31. Juli – 27. August: U Mundsburg – U Wandsbek-Gartenstadt (U3 Nordost) 

Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Fahrgäste aus dem Norden sollten ab Wandsbek-Gartenstadt die U1 Richtung Innenstadt nutzen.

23. August – 7. September: U/S Barmbek – U Kellinghusenstraße (U3 Nord)

Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet, der zusätzlich die U1-Haltestelle Hudtwalckerstraße anfährt. Ab dem 28. August fährt tagsüber die U3 wieder, nur von 20 Uhr bis 4 Uhr fahren Busse statt Bahnen. Allerdings muss auch tagsüber mit einer geringfügig längeren Fahrzeit gerechnet werden, da die U-Bahn in diesem Zeitraum „auf Sicht“ fahren.

 

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