Hamburg räumt auf! Stadtreinigung Hamburg startet beliebte Aktion

Jetzt geht’s los: Meldet Euch an für „Hamburg räumt auf!“

Nach dem Rekordjahr 2017 liegt die Messlatte hoch. Können die Hamburger Bürgerinnen und Bürger noch einmal einen draufsetzen? Vom 19. März bis zum 28. März heißt es wieder „Hamburg räumt auf“. Auf jeden Fall wird unsere Stadt wieder vom Winterschmuddel befreit in der Frühjahrssonne glänzen!

Die Stadtreinigung Hamburg übernimmt ab 2018 auch die Aufgabe der regelmäßigen Reinigung von öffentlichen Parks und Grünanlagen. Gleichzeitig wird auch die Reinigung der Fahrbahnen, Verkehrsinseln und des Straßenbegleitgrüns durch die Stadtreinigung Hamburg intensiviert. Trotzdem gibt es Bereiche in Hamburg, wie zum Beispiel Schulhöfe, Sportanlagen, Gewässer, Uferbereiche, Gräben oder Naturschutzgebiete, die nicht in den Aufgabenbereich der Stadtreinigung fallen und wo sich übers Jahr Müll und Unrat angesammelt haben. Besonders hier sind auch 2018 wieder alle Hamburgerinnen und Hamburger aufgerufen, im Rahmen von „Hamburg räumt auf“ anzupacken und den Müll einzusammeln.

Jeder, der fleißig mithilft, hat wieder die Chance, einen der zahlreichen, von Hamburger Unternehmen gestifteten Preise zu gewinnen. Alles, was Ihr für eure Teilnahme wissen müsst, erfahrt Ihr auf der Seite „Die Aktion“.

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Wohin mit dem Weihnachtsbaum?

ZWEI FESTE ABHOLTERMINE FÜR JEDEN STADTTEIL:

Schmucklos, nadellos, trostlos: Gestern noch der Mittelpunkt des Festes, soll der Weihnachtsbaum verschwinden. Für Eilige: Weihnachtsbäume aus Privathaushalten nimmt die Stadtreinigung Hamburg (SRH) auf ihren Recyclinghöfen kostenfrei an. Für alle, die den Baum noch etwas genießen wollen: Am Montag, dem 8. Januar 2018 beginnt die Weihnachtsbaumsammlung der Stadtreinigung Hamburg (SRH). In jedem Stadtteil gibt es in der zweiten und dritten Januarwoche je einen festen Abholtermin, der sich von Stadtteil zu Stadtteil unterscheidet. Die Termine können online auf www.stadtreinigung.hamburg nachgelesen oder telefonisch bei der SRH unter 25760 nachgefragt werden. Der Online-Abfuhrkalender der SRH erinnert per Mail an den Sammeltermin.

Die SRH nimmt die ausgedienten Weihnachtsbäume aus privaten Haushalten gebührenfrei mit, wenn die Bäume nicht länger als 2,50 Meter und restlos abgeschmückt sind. Auch Tannenbaumständer aus Holz müssen vor der Bereitstellung am Straßenrand entfernt und in der schwarzen Restmülltonne entsorgt werden. Die Bäume müssen am Straßenrand so zur Abholung bereitgestellt werden, dass von ihnen keine Verkehrsgefährdung oder -behinderung ausgeht. Auf den Recyclinghöfen werden die ausgedienten Weihnachtsbäume aus Hamburger Privathaushalten gebührenfrei angenommen.

Die SRH rechnet mit etwa 200.000 eingesammelten Weihnachtsbäumen. Die von der SRH in Sondertouren eingesammelten Weihnachtsbäume werden geschreddert und als Strukturmaterial für die Kompostierung im Biogas- und Kompostwerk Bützberg und als Feuerungsmaterial in Biomassewerken genutzt.

Adventskränze enthalten auch Draht, Styropor oder andere Kunststoffe. Sie können deshalb nicht kompostiert werden. Adventskränze müssen über die schwarze Restmülltonne entsorgt werden. Bei der Weihnachtbaumsammlung werden Adventskränze deshalb nicht eingesammelt.

Dies sind die Abholtermine pro Stadtteil:

Stadtgebiet
Datum 1
Datum 2
Allermöhe
10.01.
17.01.
Alsterdorf
08.01.
15.01.
Altengamme
10.01.
17.01.
Altenwerder
10.01.
17.01.
Altona-Altstadt
11.01.
18.01.
Altona-Nord
11.01.
18.01.
Bahrenfeld
12.01.
19.01.
Barmbek-Nord
12.01.
19.01.
Barmbek-Süd
09.01.
16.01.
Bergedorf
11.01.
18.01.
Bergstedt
11.01.
18.01.
Billbrook
10.01.
17.01.
Billstedt
10.01.
17.01.
Billwerder
09.01.
16.01.
Blankenese
10.01.
17.01.
Borgfelde
08.01.
15.01.
Bramfeld
12.01.
19.01.
Cranz
08.01.
15.01.
Curslack
10.01.
17.01.
Dulsberg
12.01.
19.01.
Duvenstedt
09.01.
16.01.
Eidelstedt
12.01.
19.01.
Eilbek
08.01.
15.01.
Eimsbüttel
11.01.
18.01.
Eißendorf
10.01.
17.01.
Eppendorf
08.01.
15.01.
Farmsen-Berne
09.01.
16.01.
Finkenwerder
11.01.
18.01.
Francop
08.01.
15.01.
Fuhlsbüttel
11.01.
18.01.
Groß Borstel
08.01.
15.01.
Groß Flottbek
11.01.
18.01.
Gut Moor
11.01.
18.01.
HafenCity
08.01.
15.01.
Hamburg-Altstadt
08.01.
15.01.
Hamm-Nord
08.01.
15.01.
Hamm-Mitte
08.01.
15.01.
Hamm-Süd
08.01.
15.01.
Hammerbrook
08.01.
15.01.
Harburg
12.01.
19.01.
Harvestehude
08.01.
15.01.
Hausbruch
11.01.
18.01.
Heimfeld
10.01.
17.01.
Hoheluft-Ost
08.01.
15.01.
Hoheluft-West
08.01.
15.01.
Hohenfelde
11.01.
18.01.
Horn
09.01.
16.01.
Hummelsbüttel
08.01.
15.01.
Iserbrook
10.01.
17.01.
Jenfeld
10.01.
17.01.
Kirchwerder
12.01.
19.01.
Kleiner Grasbrook
10.01.
17.01.
Steinwerder
10.01.
17.01.
Langenbek
12.01.
19.01.
Langenhorn
11.01.
18.01.
Lemsahl-Mellingstedt
09.01.
16.01.
Lohbrügge
08.01.
15.01.
Lokstedt
09.01.
16.01.
Lurup
10.01.
17.01.
Marienthal
08.01.
15.01.
Marmstorf
08.01.
15.01.
Moorburg
11.01.
18.01.
Moorfleet
10.01.
17.01.
Neuallermöhe
09.01.
16.01.
Neuenfelde
08.01.
15.01.
Neuengamme
10.01.
17.01.
Neugraben-Fischbek
08.01.
15.01.
Neuland
11.01.
18.01.
Neustadt
08.01.
15.01.
Niendorf
09.01.
16.01.
Nienstedten
10.01.
17.01.
Ochsenwerder
12.01.
19.01.
Ohlsdorf
11.01.
18.01.
Osdorf
12.01.
19.01.
Othmarschen
11.01.
18.01.
Ottensen
11.01.
18.01.
Poppenbüttel
08.01.
15.01.
Rahlstedt
10.01.
17.01.
Reitbrook
12.01.
19.01.
Rissen
10.01.
17.01.
Rönneburg
12.01.
19.01.
Rothenburgsort
10.01.
17.01.
Rotherbaum
08.01.
15.01.
Sasel
09.01.
16.01.
Schnelsen
09.01.
16.01.
Sinstorf
12.01.
19.01.
Spadenland
10.01.
17.01.
St. Georg
08.01.
15.01.
St. Pauli
08.01.
15.01.
Steilshoop
12.01.
19.01.
Stellingen
12.01.
19.01.
Sternschanze
08.01.
15.01.
Sülldorf
10.01.
17.01.
Tatenberg
12.01.
19.01.
Tonndorf
09.01.
16.01.
Uhlenhorst
11.01.
18.01.
Veddel
11.01.
18.01.
Volksdorf
12.01.
19.01.
Waltershof
10.01.
17.01.
Wandsbek
08.01.
15.01.
Wellingsbüttel
11.01.
18.01.
Wilhelmsburg
09.01.
16.01.
Wilstorf
12.01.
19.01.
Winterhude
11.01.
18.01.
Wohldorf-Ohlstedt
12.01.
19.01.

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Stadtreinigung Hamburg im Interview

Jetzt beginnt wieder die Zeit, in der Bäume und Hecken zunehmend ihre bunten Blätter verlieren und damit kommt auch die Zeit in der sich das Laub auf Straßen und Wegen sammelt. Aber das schöne Herbstlaub macht auch Arbeit.

Herbstlicher Hochbetrieb: 12.000 bis 15.000 Tonnen Laub werden jeden Herbst in Hamburg von der Stadtreinigung Hamburg beseitigt. Aber Achtung: Nicht überall ist die Stadtreinigung für die Beseitigung des Laubes verantwortlich! Hier gilt: Straßen und öffentliche Wege, die ohnehin gegen Gebühr reinigen, sind auch beim Laub  Sache der Stadtreinigung. Ist die Gehwegreinigung Aufgabe des Anliegers, ist er auch für die Laubbeseitigung zuständig.
(Foto Quelle: SRH)
Von Mitte Oktober bis Dezember 2017 findet die Einsammlung der gebührenpflichtigen Laubsäcke statt. In jedem Stadtteil gibt es fünf feste Abholtermine für Laubsäcke, die sich von Stadtteil zu Stadtteil unterscheiden. Eine Liste der Termine findet Ihr unten. Der Laubsack fasst 100 Liter und ist ab September auf allen Recyclinghöfen und bei der mobilen Problemstoffsammlung für 1,00 Euro pro Stück erhältlich, in vielen Drogeriemärkten (z. B. Budnikowsky) ab Oktober. Die ausschließlich mit Laub gefüllten gebührenpflichtigen Laubsäcke der SRH können also zu festen Terminen an den Fahrbahnrand zur Abholung gestellt werden. Unvorhersehbare Nachtfröste, Stürme und Starkregen beschleunigen den Laubfall. Die Stadtreinigung Hamburg bittet deshalb um Verständnis, wenn sie unter diesen Umständen aus Kapazitätsgründen bereitgestellte Laubsäcke erst ein paar Tage später abholen kann als in der Tabelle angegeben.

Alle Hamburger Recyclinghöfe nehmen pro Anlieferung bis zu einem Kubikmeter Laub gebührenfrei an, der angefangene zweite und dritte Kubikmeter kostet je 1,00 Euro Gebühr.

Praktisch und besonders günstig für kleine Mengen Laub ist die grüne Biotonne, die es schon für 1,72 Euro pro Monat gibt (80 Liter Volumen, 14-tägliche Leerung).

Besonders umweltfreundlich ist das Kompostieren von Laub vor Ort. Im eigenen Garten erzeugter Kompost schließt den biologischen Nährstoffkreislauf und verbessert die Bodenqualität nachhaltig. Laubhaufen im Garten sind außerdem für Igel und andere Nützlinge wichtige Winterquartiere (http://www.igelkomitee-hamburg.de). Auf Rabatten ist Laub ein guter Winterschutz für Stauden und sollte deshalb dort liegen bleiben.

„Grundsätzlich ist jeder reinigungsverpflichtete Grundstücksbesitzer dafür verantwortlich, das Laub von den an sein Grundstück angrenzenden öffentlichen Wegen beseitigen“, sagt die Stadtreinigung Hamburg.

Wer muss das Laub entfernen?

(Foto Quelle: SRH)

Überall dort, wo die SRH das ganze Jahr über gegen Gebühr den Gehweg reinigt (rund 4.560 Kilometer Fahrbahnreinigungsstrecke pro Woche) und auf rund 5.357 Kilometer Gehwegstrecke pro Woche entfernt sie auch im Herbst das anfallende Laub. Anwohner, die ihren Gehweg selbst reinigen (rund 3.200 Kilometer) und keine Gehwegreinigungsgebühren bezahlen, müssen Laub auf den Gehwegen allerdings auf eigene Kosten entsorgen. Dabei ist es unwichtig, woher das Laub auf den Gehwegen stammt: Auch Laub, das von „städtischen“ Bäumen auf den Gehweg fällt, müssen die reinigungsverpflichteten Anwohner zusammenfegen und entsorgen. Dort, wo die Stadtreinigung die Gehwege gegen Gebühr reinigt, sammelt und entsorgt sie auch das Laub.

Wichtiger Hinweis: Laub aus Gärten und von Gehwegen darf nicht ordnungswidrig am Fahrbahnrand oder im Rinnstein abgelagert werden. Es drohen Überschwemmungen durch verstopfte Sieleinläufe (Gullys). Darauf weist auch das Unternehmen Hamburg Wasser auf seiner Website hin. Auch das Ablagern in Gräben kann zu Überschwemmungen führen.

Schädlinge im Laub
Die Kastanien-Miniermotte (Cameraria ohridella) löst die „Kastanienkrankheit“ aus, die vor allem bei der weißblühenden Rosskastanie ein frühzeitiges Abwerfen der Blätter verursacht. Ursache der sogenannten Blattbräune ist der Bräunepilz (Guignardia aesculi). Auch dieser ist in Hamburg verbreitet. Kastanienlaub, das von einem der beiden Schadorganismen befallen wurde, sollte nicht vor Ort kompostiert, sondern über den gebührenpflichtigen Laubsack, die grüne Bio-, die schwarze Restmülltonne oder den weißen Sack der Stadtreinigung entsorgt werden. Sonst kann sich der Befall ausbreiten. Ein dritter auffälliger Schädling an Hamburger Straßenbäumen ist die Wollige Napfschildlaus (Pulvinaria regalis), die vor allem die Stämme und Zweige von Linden und Ahorn mit weißen Eisäcken bedeckt. Dieses Laub kann allerdings bedenkenlos kompostiert werden, da die Eisäcke in der Laubzeit in der Regel leer sind.

Weitere Infos findet Ihr auf der Internetseite der Stadtreinigung Hamburg

 

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